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Sodom - Sodom

Sodom - Sodom
Stil: Thrash Metal
VÖ: 21. April 2006
Zeit: 43:06
Label: Steamhammer
Homepage: www.sodomized.info

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Jawoll!!! Es herrscht wieder Freudenzeit in den Thrashhaushalten unserer Republik. Lange fünf Jahre sind seit dem letzten M-16 Studiomassaker ins Land gezogen. Ok, es gab die superbe Livescheibe aus Thailand und die nicht minder überragende Lords Of Depravity-Doppel-DVD. Aber was den wahren Thrasher freut, ist neues Futter seiner Lieblinge. Dafür lebt Metalmann/frau, dafür kämpft der Kuttenträger.

Zur Hauptsache. Den neuen selbstbetitelten Silberling der Thrashkings mit zittrigen Händen eingelegt und gespannt die Lauschlappen auf Empfang gestellt. Der Einstieg kredenzt Flamenco-artige Akustikgitarren, langsam lauter werdende Drums und los geht's. "Blood On My Lips" poltert brachial und ungestüm los. Tom Angelripper spricht die ersten Zeilen zu Doppelbassgewitter von Bobby Schottkowski und Bernemann rifft dauerhaft die letzten Löcher zu. Jaaaahaaaaa!!! That's Metal, nix anderes. Der erste Happen schmeckt schon mal vorzüglich. Weiter geht's mit "Wanted Dead", das auch von Destruction stammen könnte. Sehr geil, sehr schnell und hebt die Stimmung weiter an. Mit "Buried In The Justice Ground" wird es etwas gemächlicher, Tom überzeugt mit Sozialkritik und zeigt, dass nicht nur Bier und Weiber als gehaltvolles Lyrikprogramm zu einer Thrashband passen. "City Of God" glänzt mit melodischen Dismembergitarrenläufen, hat aber ansonsten nichts mit den schwedischen Todesheimern zu tun. "Bibles And Guns" drückt durch den geshouteten Refrain. "Axis Of Evil" gefällt vor allem durch den ruhig gehaltenen Mittelteil, bevor der Bass das Riffing einleitet. Mit "Lords Of Depravity" wird es wieder schnell wie Hölle (kein Blast, gelle) und Toms Gebell lässt mir die Freudentränen über dass Gesicht kullern. Wie old school, und doch modern in diesen trendverseuchten Zeiten.
Auch "No Captures", "Lay Down The Law" und die beiden Abschlusstracks "Nothing To Regret" und "The Enemy Inside" können vollends überzeugen und zeigen Sodom in bestechend guter Verfassung.

Was bleibt also zu sagen? Tom schreit extrem wie nie, Bernemann rifft effektvoll und brilliert mit einfallsreicher Leadgitarre, dazu klasse Songs und eine unsterile dreckig räudige Produktion, was will man mehr. Thrash Metal at its best und wer sich die Scheibe nicht zulegt, wird mit Dauerberieselung von Marianne und Michael oder Metalcore (hahaha) bestraft. Genug geschwallt. Ab mit euch und Scheibe abgreifen, sofort!!!

Siebi

6 von 6 Punkten

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