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Maroon - When Worlds Collide

Maroon - When Worlds Collide
Stil: Metalcore
VÖ: 24. März 2006
Zeit: 43:13
Label: Century Media
Homepage: www.maroonhate.com

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Spritziger, abwechslungsreicher Metalcore mit einem guten Schuss Schwedentod und bissigen Lyrics - gibt's sowas auf dem mittlerweile vollkommen übersättigten Markt noch? Ja absolut, es geschehen Zeichen und Wunder.

Maroon mischen mit ihrem neuen Longplayer When Worlds Collide die Szene ordentlich auf, und legen mit ihrer neuen Scheibe ein starkes Dokument musikalischer und songwriterischer Weiterentwicklung vor. Sicher findet man mit der CD nichts absolut Neues, das muss man von Anfang an klar stellen. Diejenigen Hörer, die Hardcore vermischt mit Elementen des schwedischen Melodic Death lieben, kommen aber voll auf ihre Kosten. Verpielte Metalsoli, schöne Gitarrenmelodien und agressive Vocals, die trotzdem angenehm anzuhören sind, ergeben zusammen mit vielen kleinen Ideen wie z.B. das dezente Einflechten von Akustik-Elementen, ("The Omega Suite Part II") oder Interludes eine gelungene Mischung. Man lässt sogar Gastsänger wie Roger Miret (Agnostic Front), Barney Greenway (Napalm Death) oder Mikkel Sandager (Mercenary) mitwirken, bindet diese gekonnt ein und verschafft der CD ein weiteres Plus an Abwechslung. Der hohe Tenor Sandagers bereitet dem Hörer in "Annular Eclipse" erst eine gewaltige Überraschung, fügt sich dann aber erstaunlich gut in das Gefüge des Songs ein.
Ingesamt gewinnt man eher den Eindruck einer CD aus dem Bereich des Melodic Death Metal denn des Metalcore. Sehr gut gefallen haben mir hierbei das flotte, brachiale Drumming, die knackigen Riffs und die anspruchsvolle Produktion. Was die Vocals von Sänger Andre Moraweck betrifft, leistet sich dieser keinerlei Schnitzer und liefert wohl die bislang beste Leistung seiner Karriere ab.

Ein sehr gutes Album, das ganz anders als das eher konventionelle Endorsed by Hate durch viel Abwechslung, Ideenreichtum und professionelle musikalische Umsetzung punkten kann. Ein Aspekt, den man in den letzten Jahren im Metalcore schmerzlich missen musste. Der Sound ist und bleibt über alle Zweifel erhaben und versetzt der Scheibe den letzten, entscheidenden Schliff. Für Metalcore Fans ein Pflichtkauf, für andere sicher eine Hörprobe wert. Höchstwahrscheinlich das Metalcore Album des Jahres 2006!

Robert

6 von 6 Punkten

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