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Perpetual Dreams - Arena

Perpetual Dreams - Arena
Stil: Power Metal
VÖ: 09. Februar 2006
Zeit: 50:38
Label: Hellion Records
Homepage: www.perpetualdreams.net

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Brasilien, die zweite. Offensichtlich hat sich das Label Hellion insbesondere Bands vom Copacabana ausgesucht - ob der Betriebsrat hier wohl Reisen a la VW unternimmt? Betretenes Schweigen. Ach so, eine Scheibe haben wir ja auch hier. Also, woran denken wir bei Songtiteln wie "Braveheart", "Falling Down", "Forever Lost In Time" und, ahem, "No More Lies"? Die kommen uns doch irgendwie bekannt vor, so in die Richtung "Clansman", "Man On The Edge", "Caught Somewhere In Time" und, eben, "No More Lies". Alle zusammen: Scream For Me, Perpetual Dreams!

Beabsichtigt oder nicht, schon in ihren Titeln dokumentieren diese Jungs, dass sie ihre Maiden-Sammlung vorwärts und rückwärts kennen. So ist denn auch die Klangkulisse, die uns hier leider in etwas schmalbrüstiger Produktion entgegenweht: Power Metal mit deutlicher Schlagseite hin zum Briten-Schlachtschiff Nummer Eins, manchmal durchsetzt mit kürbisförmigen Verzierungen. Aber wer das mit so viel Verve hinschleudert und vor allem gesanglich mit den hohen Vorbildern mithalten kann, der darf und soll das sogar. Ein Stück wie "Falling Down" klingt von Eduardo D'Avila, Shouter bei Perpetual Dreams, schon sehr gut, mit Dickinson am Mikro wäre der Song sogar genial - und das ist in jedem Fall als Kompliment zu verstehen. Auch "Braveheart", das mit einer Sprechpassage in drolligem portugiesischen Akzent eröffnet, besitzt dank eines orchestralen Parts über die Nötige epische Schwere - auch wenn man über so manche Textpassage besser hinwegsieht (oder sich drüber wohlwollend amüsiert, wie auch immer). Mit "Escape in EM" bringt uns Saitenheld Deny Rodrigo Bonfante dann sogar noch ein flamenco-angehauchtes Akustik-Sahnestückchen, das deutlich zeigt, dass die Sprachfertigkeiten von der Instrumentenkundigkeit allemal wettgemacht werden. Und mit "My Revenge" lösen sie sich auch ein wenig von der Maiden-Folie und hauen etwas eigen- und bodenständiger drauf.

Das alles macht in jedem Fall gehörig Spaß - wie sicher auch das Video zum Opener "Push", das mit zum Paket gehört (aber auf der Promo-CD leider nicht mit enthalten war). Wir schreien bei Maiden für Dickinson, und hier rufen wir zumindest schon mal aus voller Brust.

Holgi

5 von 6 Punkten

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