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Lord Belial - Nocturnal Beast

Lord Belial - Nocturnal Beast
Stil: Black Death Metal
VÖ: 21. November 2005
Zeit: 43:45
Label: Regain Records
Homepage: www.lordbelial.com

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Zehn Jahre sind inzwischen seit ihrem Kiss The Goat Debüt vergangen, fünf Alben haben sie in dieser Zeit veröffentlicht, mit neuem Logo und der auf The Seal Of Belial eingeleuteten Marschrichtung gehen Lord Belial auch 2005 konsequent ihren Weg, der diesmal den Namen Nocturnal Beast trägt.

Nocturnal Beast könnte man als den logischen Nachfolger des 2004er Albums The Seal Of Belial bezeichnen, die Atmosphäre ist typisch düster, die Produktion klar und druckvoll und ihr Gespür für eingängige bedrohliche Melodien haben die Schweden ebenfalls nicht verloren. Auch die markante Stimme von Thomas Backelin kommt hier im Zusammenspiel mit der starken Lead- und Rhythmusarbeit wohltuend zur Geltung und gleichzeitig drückt Thomas den Kompositionen seinen Stempel auf.
Was sehr auffällig ist, Lord Belial agieren auf diesmal fast ausschließlich im Mid-Tempo Bereich und walzen gnadenlos über den Hörer hinweg. Blast Beat und schnelle Thrash Attacken gibt es nur noch sporadisch, was leider auch dazu führt, dass Nocturnal Beast auf Dauer etwas gleichförmig und nicht so abwechlungsreich wie der Vorgänger klingt. Dafür steht der Bass mehr im Vordergrund und drückt die Songs soundtechnisch in Richtung Aeternus ohne aber dass die ureigene Lord Belial Identität verloren geht. Auch die Akustikklampfen treten diesmal stärker in Erscheinung wodurch Nocturnal Beast mehr ruhende Pole erhält und mit dem tiefen Bass gleichzeitig bedrohlicher, wuchtiger und düsterer wird. Lobenderweise sollte man hier auch die Arbeit von Hjalmar Nielsen erwähnen, der sich an der Gitarre viele feine Soli aus dem Ärmel schüttelt und den Sound von Lord Belial stark bereichert. Apropos Sound, aufgenommen wurde wieder mal im altbekannten Los Angered Studio, wo man zusammen mit Andy LaRocque einen hervorragenden Sound zusammen basteln konnte.

Auch wenn mit "Succubi Infernal", "Monarchy Of Death", "Indoctrination Of Human Sorrow" und einigen weiteren Songs wieder mal erstklassiges Material am Start ist, so ist Nocturnal Beast nicht ganz so gelungen wie The Seal Of Belial, weil für meinen Geschmack ein wenig die Abwechslung in Form schneller Songs fehlt und zum anderen der Aufbau der Songs sehr oft dem gleichen Schema folgt. Hier fehlen ein wenig die Überraschungsmomente. Wer aber den Vorgänger mochte, wird an Nocturnal Beast ebenfalls seine Freude haben.

Lord Obirah

5 von 6 Punkten

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