7 Headbänga online
26.05.2022 H.e.a.t.
26.05.2022 Clawfinger
27.05.2022 Kmfdm
27.05.2022 J.B.O.
27.05.2022 Sulphor
28.05.2022 Mono Inc.
Reviews (10322)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Metal Church

Interview:
Belphegor

Live-Bericht:
Blind Guardian

Video:
Otep
RSS RSS
Atom Atom
 

Review

CDs von Bolt Thrower kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Bolt Thrower - Those Once Loyal

Bolt Thrower - Those Once Loyal
Stil: Death Metal
VÖ: 11. November 2005
Zeit: 39:45
Label: Metal Blade
Homepage: www.boltthrower.com

buy, mail, print

Satte vier Jahre hat es gedauert, bis man ein neues Lebenszeichen der Maschinerie Bolt Thrower zu hören bekommen hat. Vier Jahre, in denen sich bei den Briten eine Menge getan hat. Ex-Sänger Karl Willett, der das Debut In Battle There Is No Law eingeträllert hatte, hat den Weg zurück gefunden und zeigt uns auf Those Once Loyal eindrucksvoll, dass er in all den Jahren nichts verlernt hat: tiefe, eindrucksvolle Growls beherrschen das Klangbild.
Die Fans können sich gewiss sein, wo Bolt Thrower drauf steht, ist auch Bolt Thrower drinnen. Einige mögen der Band ja Stagnation vorwerfen angesichts des sofort und unverwechselbar erkennbaren Gitarrensounds, aber Bolt Thrower wären eben nicht Bolt Thrower, wenn sie nicht konsequent ihr Ding durchziehen würden. Keine Spielerein, keine wie auch immer gearteten Experimente, kein Schnick-Schnack, einfach die volle Breitseite brutaler Death Metal, voll in die Fresse.
Wie bislang spielt das Thema Krieg eine zentrale Rolle, nur rollt diesmal wirklich ein Panzer durch die heimischen vier Wände, sobald man die Play-Taste gedrückt hat. Schon der zweite Song (nach dem brachialen Opener "At First Light") bricht in hohem Up-Tempo mit kurzen Verschnaufpausen über einen herein. Hier werden definitiv keine Gefangenen gemacht. Das darauf folgende "The Killchain" besticht mit einem vorwärts treibenden Rhythmus, der keinen Widerspruch zulässt, wer das groovigste Death Metal Monster dieses Planeten ist. Ob man will oder nicht, dieser Song fährt einem einfach in die Nackenmuskeln (außer man ist bereits tot) und fängt dort mit heftigsten Zuckungen an.
Der Rest der Scheibe schlägt in die gleiche Kerbe, hier dominiert groovender, vorwärtstreibender, brachialer, alles zermalmender, keine Gefangenen machender, platt machender, Verwüstung hinterlassender Death Metal.

Jeder, der sich dieses Album nicht zulegt, hat von Metal keine Ahnung!

Ray

DoppelteufelDoppelteufel

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews

© www.heavyhardes.de