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Clawfinger - Hate Yourself With Style

Clawfinger - Hate Yourself With Style
Stil: Crossover
VÖ: 18. November 2005
Zeit: 39:40
Label: Nuclear Blast
Homepage: www.clawfinger.net

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Die schwedisch-norwegische Crossover Legende Clawfinger kommt rechtzeitig zum Winter mit einem neuen Album aus dem Quark. Von Gun Records über SuperSonic Records ist man nun bei Nuclear Blast gelandet. Wollen wir mal hoffen, dass diese Verbindung von längerer Dauer geprägt ist.
Wie bislang ist auch auf dem aktuellen Album kreativer Stillstand ein Fremdwort für die sympathischen Jungs aus dem hohen Norden. Und doch sind die über Jahre gereiften Clawfinger Trademarks unverkennbar vorhanden: Zak Tells eindringlicher Sprechgesang, harte Gitarren und das Gespür für gute Melodieführung. Dabei findet man jedoch mit "The Faggot In You" für meine Begriffe einen etwas unglücklichen Einstieg in die aktuelle Langrille. Hier dominieren zwar harte Rhythmen und aggressive Vocals, doch mittendrin wird der Song durch wirklich ruhige Passagen etwas aus der Form gerissen. Überhaupt macht es dieser Song dem geneigten Headbanger mit seinen Breaks und Tempowechseln nicht gerade leicht. Der darauffolgende Titelsong ist da schon von anderem Kaliber: recht flott gehalten lädt er ein zum Moshen. Doch die erste Perle des Albums offenbart sich einem mit "Dirty Lies", mit dem Clawfinger den ersten Hit am Start haben. Dieser Song kann in die Fußstapfen eines "Nothing Going On" treten mit seinem sofort ins Ohr gehenden Refrain.
Clawfinger schaffen es jedoch auch diesmal, den Hörer mehrere Durchläufe lang an das Album zu fesseln, ohne dass es einem langweilig wird. Zu vielfältig sind auch die Einflüsse, die hier verarbeitet werden. Mal geht es recht schnell zur Sache ("Breakout"), mal zieht man sich mit getretener Bremse durch die Songs ("Right To Rape").
Anspieltipp ist das vorwärtstreibende "Hypocrite", das einem wahlweise ins Genick oder ins Tanzbein schlüpft, egal jedenfalls ruft es Körperzuckungen hervor.

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5 von 6 Punkten

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