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Ben Jackson Group - All Over You

Ben Jackson Group - All Over You
Stil: Hardrock
VÖ: 23. Mai 2005
Zeit: 46:58
Label: Escapi Music
Homepage: -
MySpace: www.myspace.com/benjacksongroup

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Der Amerikaner Ben Jackson spielte in den 80ern mit Crimson Glory in der vorderen Hardrockliga mit, doch diese Band fiel Anfang der Neunziger dem kommerziellen Misserfolg zum Opfer, genauso wie das Nachfolgeprojekt Parish. Nun ist Jackson auf Solopfaden unterwegs und legt mit All Over You bereits sein zweites Album vor. Und dieses Album kann sich hören lassen.

Jackson bedient hier sowohl die Gitarre als auch das Mikro. Und das mit einer seltenen rauen Qualität in der Stimme, die ihn schon bei den ersten Tönen flugs von 80% aller anderen Hardrocksänger unterscheidet. Kaum jemand hat so eine markante Stimme am Start. Zeitweise, nicht immer, erinnert er mich dabei an Metallicas James. Aber nicht nur der Gesang ist variabel: Wo die meisten Hardrockscheiben in der Durchschnittlichkeit versinken, bringt Jackson eine ziemlich hohe Vielfalt unter, ohne jedoch den groovigen roten Faden zu verlieren. Kein Hardrock-Gesäusel, sondern richtig schwere stampfende Rhythmen beherrschen z.B. das coole "Mean Machine", während gleich darauf der Titeltrack berauschende Melodien entfaltet. Eine tolle (Halb-)Ballade, die es schafft, trotz aller Süße nicht klebrig zu wirken. Gleich darauf kommt "Falling Down" zäh und cool aus den Boxen und man denkt unwillkürlich an Gangsterfilme. Großartiger Refrain. "Ghost In The Mirror" dagegen setzt die Sonnenbrille auf und schlendert durch die Bars. "Eyes Of Ice" punktet durch tollen Gesang und gut orchestrierte Chöre. "Far And Away" ist der wohl hardrocktypischste Song auf der Platte, mit recht schrägen Gitarrensoli und einem recht konventionellen Refrain. "Heavy On My Mind" rockt munter drauflos und zeigt, wo der schwere Hammer hängt. Wieder ein Song für die Sonnenbrillen-Fraktion mit groovigen Soli. "Break It" hat wirklich eine Menge Breaks (hargh hargh) an Bord, verliert aber trotzdem nicht an Kohärenz. Der "Rock&Roll Heaven" schließlich lässt das Album groovig ausklingen.

Mal was anderes im Hardrock-Genre: Dieses Album wird nie langweilig, es wird nie nebenbei. Es ist einfach ein tolles Stück Hardrock.

Kara

5 von 6 Punkten

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