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Savatage - Poets And Madmen

Savatage - Poets And Madmen
Stil: Progressive Power Metal
VÖ: 05. Mai 2001
Zeit: 67:07
Label: Steamhammer
Homepage: www.savatage.com

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Da halte ich es nun in Händen, das Album das vom Meister Jon Oliva höchstpersönlich in letzter Sekunde, nach dem Ausstieg von Zak Stevens, eingesungen wurde.

1. Stay With Me Awhile:
Ich lege die CD ein, ein Oliva-typisches Piano Intro eröffnet das erste Lied "Stay with me awhile". Gänsehaut jagt über meine Schultern, als ich die erste Textzeile "Somewhere in this universe of long forgotten dreams..." vernehme. Es hat einen Hauch "Gutter Ballet" Feeling. Die Dramatik legt sich im Laufe des Stückes ein wenig, und ist mehr auf Groove bedacht.

2. There In The Silence:
Es folgt ein typischer Savatage Song mit einem sehr prägnantem Synthie Lead, das sich durch die ganze Strophe zieht und mit Stampf Rhytmus unterlegt ist. Auch hier Gänsehaut Gesang:" Here on this Night, Behind Walls made of Stone, where no one can enter, and the dark dreams alone". Wunderschön progressives Gitarrenspiel am Schluss des Songs.

3. Commissar:
Die erste Single dieses Albums. Dieser Song steht mehr in der Tradition aktuellerer Sava Scheiben und ist mit einigen orchestralen Stellen versehen. Der Titel lädt nach kurzer Zeit als erstes zum Headbangen ein.

4. I Seek Power
Hier meine ich am Anfang deutlich rauszuhören, dass der Gesang für Zak Stevens zugeschnitten wurde. Ein Song der auch gut auf "Handful of Rain" gepasst hätte. Dieses Stück setzt voraus, dass man in der Stimmung ist sich fallen zu lassen. Die Strophe lässt Dich einen Regenspaziergang in Gedanken unternehmen. Der Refrain löst diese getragene Stimmung immer wieder ein wenig auf.

5. Drive
Ein etwas schnelleres Stück, das mir nicht so recht gefallen mag. Es lässt Tiefe vermissen, ist aber wiederrum nicht hart genug, um meine Nackenmuskeln zum Bangen zu animieren.

6.Morphine Child
Mit 10:12 Minuten das längste Stück auf dem Album. Es fängt mit einem schönen Slide Gitarren/Piano Intro an, und braucht anschliessend ein wenig, bis es in die Gänge kommt. Die im Chor gesungene Stelle "and never makes a stand" erinnert stark an die Chöre auf "Dead Winter Dead". Schön die bissig-ironische Stelle:" I am the morphine Child, the dream defiled, the neverending metaphor."

7.The Rumor
The Rumor fängt mit Akustikgitarre an, und einem Gesang, der eher an alte Songwriter erinnert als an eine Heavy Band. Diese Parts wechseln sich allerdings mit härteren, groovigen, schnellen Passagen ab. Nach Drive das zweite Stück für das ich mich nicht sehr begeistern kann.

8.Man In The Mirror
Dieser Song fängt anfangs schön die Stimmung einer Bar kurz vor dessen allabendlichen Schliessung ein. Auch dieses Lied könnte irgendwo zwischen "Handful Of Rain" und "Dead Winter Dead" entstanden sein. Im Mittelteil gibts wieder ein paar geile Gitarrenläufe zu bestaunen.+

9.Surrender
Hervorragendes, absolut typisches Pianointro. Erinnert sofort an "Streets" oder "Gutter Ballet" Zeiten. Löst sich auf einmal in einem geilen Riff auf. Die Strophe ist die treibendste Stelle auf dem ganzen Album, und lässt mich kaum ruhig sitzen. Leider muss ich vernehmen, das Maestro Oliva probiert einen seiner typischen Schreie mit der Kopfstimme anzusetzen. Ein Beweis, dass seine Stimme auch nicht mehr die alte ist. Das Solo in der Mitte des Songs von Chris Caffery würde sogar Criss Oliva ( R.I.P. ) zur Ehre gereichen. Das Ende des Liedes groovt wie Hölle. Der mit Abstand beste Track.

10.Awaken
Ein relativ belangloses Lied mit einem Bass Intro, das im Chorus wieder mal beweist, dass Jon Oliva die ganz hohen Töne nicht mehr schafft. Irgendwie klingt dieses Lied mehr wie ein Stück vom Nebenprojekt "Doctor Butcher". Zum Ende hin senkt sich die Kinnlade, ob dieser grandiosen Gitarrenläufe ein wenig, ansonsten wie gesagt weniger spannend.

11.Back To A Reason
Wunderschöner balladesker Einstieg mit Piano und Gesang. Aber Savatage wären nicht Savatage wenn sie dieses Album so enden lassen würden. Der Song erreicht seinen Höhepunkt in einem groovendem Part mit "Chance"-mässigem Chorgesang, bei dem Jon phasenweise fast wie sein Vorgänger klingt. Am Ende wird nochmal das Gaspedal durchgetreten, bevor der Schluss den Kreis zum Anfang zieht und als Piano Ballade verhallt.

Die Special Edition ist noch mit dem Live Track "Jesus Saves" und dem CD ROM Videoclip "Handful Of Rain" ausgestattet.

David

6 von 6 Punkten

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