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Psychotron - Open The Gate

Psychotron - Open The Gate
Stil: Power Thrash
VÖ: 2004
Zeit: 56:09
Label: Eigenproduktion
Homepage: www.psychotron.de

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Psychotron - wer bei dem Namen an gleichnamiges Lied von Megadeth denkt liegt so falsch nicht, denn die schwäbische Band aus Stuttgart hat sich in der Tat nach eben diesem Song benannt. Open The Gate ist inzwischen die zweite Veröffentlichung der Schwaben und hält gut gemachten Power Thrash bereit.

Allerdings krankt die Scheibe ein wenig am matschigen Sound, der die Qualität der Songs einen Tick nach unten zieht. Sieht man aber davon mal ab, servieren die Stuttgarter einen gelungen Zweitling, den man vielleicht irgendwo in der Mitte von Testament meets Nevermore meets Overkill ansiedeln kann.
Der Gesang bietet alles vom typischen Thrash Geshoute bis hin zu cleanen melodischen Passagen, wo er bei letzteren allerdings nicht immer ganz so souverän wirkt, wie bei den aggressiven Stellen. Die Gitarren- und Rhythmusfraktion hackt sich ziemlich tight durch die Songs, flechtet gefühlvoll eine gute Portion Melodie in die oft zweistimmigen Riffs ein, wechselt gekonnt zwischen Groove und Knüppel und driftet auch ab und zu in progressive Gefilde ab, ohne aber den Hörer mit ausuferndem Gefrickel auf den Zeiger zu gehen.
Um zusätzlich Abwechslung auf die Scheibe zu bringen, gibt es mit dem fünften Lied einen Spoken-Word-Track, der von der Zerstörung der eigenen Welt und Träume handelt, aber irgendwie nicht in das Gesamtwerk passen will, weil das Keyboardunterlegte Stück eine komplett andere Stimmung und Atmosphäre verbreitet als der Rest des Albums und somit ein Loch in den Gesamtfluß reißt. Und dass Psychotron Humor haben und nicht alles bierernst nehmen, beweisen sie nach dem abschliessenden "Instrumental", an das sich ein kleiner Hidden-Track anschließt, auf dem man diverse bekannte Liedlein zum besten gibt und allerhand Schmarrn labert.

Wer mit oben genannten Bands was anfangen kann, wird mit Psychotron nichts verkehrt machen, denn auch wenn Open The Gate anfangs soundtechnisch ein wenig gewöhnungsbedürftig ist, wächst die Scheibe mit jedem Durchlauf und gewinnt immer mehr an Tiefe. Thrasher dürfen hier ruhigen Gewissens zugreifen.
Anspieltipps: "Open The Gate", "God Nihil", "Private Hell", "Beauty Of Sadness"

Lord Obirah

5 von 6 Punkten

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