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Murderdolls - Beyond The Valley Of The Murderdolls

Murderdolls - Beyond The Valley Of The Murderdolls
Stil: Punk Rock
VÖ: 19. August 2002
Zeit: 46:31
Label: Roadrunner Records
Homepage: www.murderdolls.com
MySpace: www.myspace.com/murderdollsband

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Den meisten Normalsterblichen wird wohl der Name Murderdolls nicht allzuviel sagen. Beim Namen des Gitarristen werden dagegen möglicherweise ein paar Leute aufhorchen: Joey Jordison. Wie, kennt keiner? Dabei malträtiert er bei den Megasellern Slipknot die Felle. Könnte vielleicht daran liegen, dass ihn noch keiner unmaskiert gesehen hat. Ein Umstand, der sich mit Murderdolls ändert, denn erstmals wird sich Joey unmaskiert präsentieren, z. B. im Video zu dem MD-Song "Dead in Hollywood" und zuvor schon im Manson-Clip zu "Tainted Love", der vor einiger Zeit auf MTVIVA den ganzen Tag auf und ab lief und natürlich auf der am 30.08. anlaufenden Live-Tour.

Vom Namedropping abgesehen bietet die CD noch etwas, nämlich Musik und die ist anders, als möglicherweise erwartet: Punkiger Rock'n'Roll... Klingt mitunter etwas wie Alice Cooper auf Ramones. Von den Texten her orientiert man sich dagegen eher mehr an den Mifits, wie B-Film-verdächtige Songtitel ala "She was a teenage Zombie" oder "Dawn of the Dead" belegen. Dargeboten werden die lyrischen Genüsse von Wednesday 13, der früher bei "Frankstein Drag Queens From Planet 13" bereits ähnliches B-Film-Feeling verbreiten konnte.

Die Produktion ist ebenfalls meilenweit von dem klinisch perfekten Slipknot-Sound entfernt, klingt mehr nach analoger Aufnahme und passt sehr gut zum Sound der Band. Die Songs selbst sind melodisch und bedienen sich aus dem reichen Fundus aus Rock, Metal und Punk. Das soll heissen, besonders originell wird hier nicht vorgegangen. Man höre nur mal Song 8 "Grave Robbing USA" und Song 5 "People Hate Me", die ganz offen ihre Wurzeln zur Schau stellen, auch wenn ich ums verrecken nicht drauf komme... *hüstel*

Das schöne daran ist aber: man kümmert sich nicht darum. Hier wird einfach grade nach vorne gerockt, ohne sich Gedanken zu machen, ob man dieses Riff hier verwenden darf oder nicht und das macht die Scheibe zu einem echten Hörgenuss. Eine Hookline jagt die nächste und beim dritten Durchlauf ertappt man sich schon dabei, die Refrains leise mitzusummen.

Achja, Song Nummer 7 "Die My Bride" läuft auf meiner Hochzeit, da kann kommen was mag! ;-)

Andreas

6 von 6 Punkten

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