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Devastator (UK) - Baptised in Blasphemy

Devastator (UK) - Baptised in Blasphemy
Stil: Black / Thrash Metal
VÖ: 10. Januar 2020
Zeit: 25:19
Label: Eigenproduktion
Homepage: www.facebook.com/devastatorukthrash

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HELL YEAHHHHH!
Devastator aus dem Vereinigten Königreich treten auf ihrem Debutalbum Baptised in Blasphemy mal eben so richtig Popo. Mit Nachdruck. Aber der Reihe nach...
Gegründet anno 2017 gingen sie nicht eben den "normalen" Weg, sondern brachten gleich mal nach dem selbstbetitelten Demo (2018) ein Livealbum "Darkness over Derby - Live in Derby Bootleg" auf den Markt, noch bevor ein Studioalbum eingespielt wurde. Selbiges liegt mir nun vor und schon nach den ersten Klängen muss man sagen, diese Songs wünscht man sich in voller Lautstärke on stage. Mit einem Hammerriff steigen die Jungs von der Insel in den Opener "Howling Night" ein, ein Bastard aus Black'n'Roll, Thrash und einer punkigen Leck-Mich-Attitüde. Sehr treibend und auf Konventionen spuckend. Deutlich flotter wird im Anschluss dem Gehörnten gehuldigt. "Worship The Goat" heißt die Devise, die hier rotzig aus den Membranen quillt. Devastator bringen mit ihrem Debutalbum die guten alten Zeiten zurück, als Bands ihr eigenes Ding durchzogen, bewusst aneckten, ohne Wenn und Aber. Da fallen mir spontan mal Venom ein, die auch auf Konventionen schissen; in die gleiche Kerbe schlagen nun auch Devestator, ohne jedoch als Plagiat zu wirken. Dass ihre Songs auch mit gedrosseltem Tempo funktionieren, zeigen sie beispielsweise bei "Hail Death", bei dem im Mittelteil das Tempo deutlich gedrosselt wird, ohne an Durchschlagskraft zu verlieren. Für Abwechslung ist also gesorgt. Dies zeigt sich auch in den Spielzeiten, so schaffen zwei Songs nicht mal die zwei-Minuten-Marke, während andere fast an die fünf Minuten heranreichen. A propos Spielzeit: hier müsste es eigentlich Punktabzug geben, denn mit knapp über 25 Minuten ist das Debut doch etwas kurz geraten. Aber dem Gehörnten sei Dank gibt es ja die Repeat-Taste, so dass man das Werk beruhigt auf Dauerrotation stellen kann. Für einen Punktabzug macht die Langrille einfach zu viel Spaß.
Wer auf die genannte Mischung aus Black'n'Roll, Thrash und Punk steht, zu alten Venom oder neuen Midnight (aus US of A) so richtig abschädeln kann, ist hier genau richtig aufgehoben. Hoffentlich fällt das nächste Album jedoch länger aus.
Nochmal: HELL YEAHHHH!

Ray

6 von 6 Punkten

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