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Saltatio Mortis - Brot und Spiele

Saltatio Mortis - Brot und Spiele
Stil: Mittelalter
VÖ: 27. Juli 2018
Zeit: 43:51
Label: Universal Music
Homepage: www.saltatio-mortis.com

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Mann, wie die Zeit doch vergeht. Satte drei Jahre ist es nun schon wieder her, seit Zirkus Zeitgeist das Licht der Welt erblickte. Drei Jahre, in denen viel passiert ist, und ich spreche hier nicht von den zahlreichen Konzerten, die die Spielleute in dieser Zeit abgerissen haben. Nein, auch in der Weltgeschichte ist verdammt viel passiert. Einiges hiervon hat auch Einzug in das inzwischen elfte Album von Saltatio Mortis gefunden.
Doch eines nach dem anderen. Nach dem stimmungsvollen, instrumentalen Intro "Ein Stück Unsterblichkeit" werden die "Große Träume" vertont, die die Band einst hatte und die wohl schon in Erfüllung gegangen sind. Das Stück kommt extrem flott und lebensfroh durch die Membrane. Aber nicht nur dieses. Man merkt dem Album zu keiner Zeit die doch recht lange und wohl auch intensive Entstehungszeit an. Das Album wirkt einfach nur frisch und einfach geradeaus. Da macht auch das folgende "Dorn Im Ohr" keine Ausnahme, denn hier beziehen die Spielleute auf diesem Album deutlich Stellung, dass Musik eben mehr ist (oder sein soll) als bloße Unterhaltung. Das wird auch bei Songs wie "Europa" (das leider gerade zu zerbröckeln scheint) oder "Brot Und Spiele" (ein Hoch auf die Unterhaltungskultur) deutlich. Genau so wie bei "Besorgter Bürger", das wohl aufgrund der derzeitigen Geschehnisse aktueller nicht sein könnte. Doch keine Angst, bei allem Ernst kommt auch der Spaß hier nicht zu kurz, "Nie Wieder Alkohol" oder das flott-fröhliche "Mittelalter" sorgen hier für die nötige Abwechslung, wobei mich das erstgenannte aufgrund des treibenden Rhythmus' gepaart mit der Dudelsackmelodie durchaus auch etwas an Irish Folk erinnert. Auch das Zwischenmenschliche kommt mit "Träume Aus Eis" oder dem ruhigen "Spur Des Lebens"zur Wort. Aber wie eingangs schon erwähnt, ist das alles eingebettet in flotte, treibende Songs, die sich sofort im Kleinhirn und dem Tanzbein festsetzen.
Zudem wartet das Digipack noch mit der zweiten CD Panem Et Circenses: Ad Fontes auf. Hierauf befinden sich noch einmal 13 Songs, die, wie es der Titel schon sagt, zurück zu den Anfängen führt. Sprich: hier sucht man vergeblich nach harten Stromgitarren, statt dessen regieren hier die mittelalterlichen Klänge, die auch teils ganz ohne Gesang auskommen.
Ein rundum gelungenes Werk, was uns hier die Spielleute kredenzen.

Ray

6 von 6 Punkten

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