12 Headbänga online
17.10.2018 Blackberry Smoke
18.10.2018 Tarja Turunen & Stratovarius
18.10.2018 Lucifer
19.10.2018 Lord Of The Lost
20.10.2018 Kataklysm & Hypocrisy
20.10.2018 Kids Of Adelaide
Reviews (10008)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Human Factor

Interview:
Fallen Crowned

Live-Bericht:
Wolfszeit Festival

Video:
Damageplan
RSS RSS
Atom Atom
In eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Review

CDs von Tucson Arizona Kings kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Tucson Arizona Kings - Karma But Karma

Tucson Arizona Kings - Karma But Karma
Stil: Country Punk Rock
VÖ: 27. Juli 2018
Zeit: 54:17
Label: Housemaster Records
Homepage: www.tucsonarizonakings.wordpress.com

buy, mail, print

Drei Jahre haben sich die Tuscon Arizona Kings Zeit genommen, um den Nachfolger zu Angel Kiss abzuschließen. Dabei hat sich der Stil der Band durchaus weiterentwickelt. Ruhiger geworden sind sie, die Könige, und haben mit Vincent Schemel ein weiteres Mitglied in ihre Band integriert. Der liefert schließlich mit seinem Trompetenspiel ein neues Element für das Repertoire der Tucson Arizona Kings. Weiter fällt auf, dass der Anteil an Punk Rock, der auf Angel Kiss immer wieder präsent war, nun nahezu auf Null herunter gefahren wurde. Lediglich die flott gezockte Nummer "God's Apartment", zu der ein irgendwie schräges Video gedreht wurde, liefert noch etwas von dieser punkigen Aufsässigkeit und geht dank dominantem Trompetenspiel in Richtung Ska. Die meisten anderen Songs werden dagegen wie gewohnt von der Akustikgitarre geführt. So auch der angenehm vorgetragene Folk-Rock-Opener "Dead Man Behind The Wheel", der gleich zu Beginn die neue Marschrichtung der Band definiert: ruhige und warm produzierte Lieder, die sich hervorragend mit Achim Horsinkas angenehmer Sangesstimme ergänzen.

Dabei ist Country natürlich nach wie vor präsent im Sound der Tucson Arizona Kings. Das zeigen beispielsweise die gemächlich rockenden "Coronation Day" oder " The Man Who Admires". Zwar gibt es auf Karma But Karma mit "Junie" noch eine zweite zügig eingespielte Nummer, andernorts übertreiben es die Kings mit ihrer neuen Gemächlichkeit aber schon ein wenig. Bei "The Sweet Of Levels" oder "Hollywood Gold" kann man sich nicht so ganz sicher sein, ob die nicht als Schlaflieder konzipiert wurden. Da hat man glatt den Eindruck, der Mann am Mikro schläft selbst gleich ein. Kleine Info: ein starker Kaffee während einer langen Aufnahme-Session kann Wunder wirken! Auch "The Night Will Fall" ist ausgesprochen behutsam ausgefallen. Diese Nummer kann man sich aber sehr gut als klangliche Kulisse in einer schummrigen Country-Kneipe vorstellen, wo auf der Tanzfläche noch ein paar letzte Paare zu später Stunde eng umschlungen im Takt der Musik schunkeln. Zuletzt tanzt der Rausschmeißer "Inertia Of Love" wieder etwas aus der Reihe. Er beginnt abermals ruhig und mit sehr schöner Country-Melodie. Hinter der Akustikklampfe baut sich allmählich die E-Gitarre auf und liefert zum Abschluss des Albums das erste und richtig ausgiebige Solo. Ganz stark! Beim nächsten Mal bitte mehr davon!

Als Fazit kann man festhalten: Karma But Karma ist ein sehr ruhiges Album mit tiefenentspannender Wirkung, gut geeignet zum Runterkommen nach einem stressigen Tag. Noch ruhiger sollten die Kings auf ihrer nächsten Scheibe dann aber doch nicht werden. Sonst rennen ihnen zum Schluss noch die Fans der ersten Stunde davon.

Dagger

4 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews
Nächstes Review: Betontod - Vamos!
Vorheriges Review: Saltatio Mortis - Brot und Spiele

© www.heavyhardes.de