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Blind Guardian - A Night At The Opera

Blind Guardian - A Night At The Opera
Stil: Bombast Progressive Speed Metal
VÖ: 04. März 2002
Zeit: 67:06
Label: Virgin
Homepage: www.blind-guardian.com

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Das ist es endlich, das neue Blind Guardian Album, "nur" drei Jahre und zehn Monate nach dem letztens Schaffenswerk Nightfall in Middle Earth. Aber das Warten hat sich gelohnt! Auch wenn viele Kritiker sagen, daß das neuste Werk der Krefelder sei sperrige Kost und nicht zum nebenherhören gedacht ist, werden sich alle Blind Guardian Fans sofort in dieses Album verlieben und es die nächsten vier Jahre (kleiner Scherz) in ihren CD-Playern rotieren lassen. Denn Hansi und Co. gehen A Night... zwar sehr vielschichtig zur Sache, das heißt: viele Tempiwechsel, kein Stück ist durchgehend schnell, Melodien werden selten auf die selbe Weise wiederholt und man wird vom Bombast beim ersten mal Hören einfach erschlagen. Aber, es zieht sich immer ein roter Faden durch die Stücke, die alle immer wieder in eingänigen Refrains ihren Höhepunkt finden und genau deswegen muß ich die Punkte der Kritiker zurückweisen. Denn nach dem dritten oder vierten Durchlauf hat sich das Ohr der Hörers so an die kompexen Songstrukturen gewöhnt, daß das Album ein einziger Ohrwurm wird und man ihn wohl nebenher anhören kann.

Es ist schwer Songs dieses Albums als Anpieltips hervorzuheben, weil man bei ersten Durchlauf nur ein kleinen Eindruck der Magie der Stücke vermittelt bekommt. Wer auf melodischen bomastischen Powermetal steht, sollte einfach blind zugreifen und sich die vielschichtigen Knaller wie "Sadly Sings Destiny", "Wait For An Answer" oder "The Soulforged" in Ruhe zu Hause reinziehen. Wer nicht so auf Blindkäufe steht, sollte sich beim nächsten Plattendealer einfach mal eine Stunde Zeit nehmen, sich zwei bis drei Songs rauspicken und diese öfters anhören und schauen ob sie zünden.
Andererseits sollten die Single "And Then There Was Silence" und der Song "Punishment Divine" (auf dem aktuellen Rock Hard Sampler) ja schon bekannt sein, so dass man schon einen kleinen Eindruck der Klangwelt von A Night At The Opera haben könnte.

Ich kann nur jedem zu dieser Scheibe raten, denn was einem hier geboten wird, hat mal endlich wieder was mit richtiger Musik zu tun. So vertrackte und verschaltelte, einfach nur spannende Songs hat zuletzt vielleicht ein Prokofjew geschrieben, nur das der weniger Metalsongs verbrochen hat ;-). Ich kann Blind Guardian schonmal zur Scheibe des Jahres gratulieren und verteile heute deswegen erstmalig den Doppelteufel, denn diese Scheibe ist die pure Perfektion des Heavy Metal. Das wird schwer zu toppen sein!

Thorsten

DoppelteufelDoppelteufel

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