15 Headbänga online
20.08.2020 Montreal
27.08.2020 Triddana
03.09.2020 Sündenklang
04.09.2020 Tenside
06.09.2020 Impericon 2020
07.09.2020 Semblant
Reviews (10128)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Mennen

Interview:
Heljareyga

Live-Bericht:
A-Team

Video:
Six Feet Under
RSS RSS
Atom Atom
In eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Konzert-Bericht

Slayer, Cradle Of Filth & Biohazard

Zenith, München 27.09.2001

Als ich gegen 19:30 Uhr, das Zenith betrat, hatten bereits zwei Bands gespielt, unter anderem die eigentlich von der Tour abgesprungenen Vision Of Disorder. Die Mehrheit, der von mir befragten Leute konnten nichts positives darüber berichten. Die Tattoo The Planet Tour war eine organisatorische Katastrophe. Ursprünglich sollten Static-X, Biohazard, Pantera, Cradle Of Filth und Slayer der Meute einheizen. Eingeheizt hat lediglich der Preis von 83 DM für nur noch 3 dieser Bands. Aufgrund diverser Vertragsbrüche sind auch Destruction nach dem Düsseldorf Gig wieder von der Tour abgesprungen, obwohl sie eigentlich für Pantera einspringen sollten.

Als Biohazard gegen 19.45 Uhr nach einem gewaltigen Intro die Bühne betraten, ging es zumindest in den vorderen Reihen gut ab! Evan Seinfeld, motiviert wie eh und je, forderte die "Hardcore Satanic Metal Motherfuckers" auf kräftig "Hate Fuck Fight Kill" zu rufen, was die vereinzelten Slayer Rufe locker untergehen liess. Überhaupt ist das Münchner Publikum, eines der am wenigsten fanatischen gewesen. Berichten zufolge wurden in anderen Städten alle Bands (ausser Destruction) mit "Slayer" niedergebrüllt.
Nach einem guten Biohazard Set, der aus einer gelungenen Mischung aus alten und neuen Stücken bestand, war es dann Zeit für Klein-Dani's Horrorshow, sprich Cradle Of Filth. Diese Band wirkt zwischen Hardcore und Thrash Metal einfach komplett deplaziert, obwohl sie an sich gar nicht mal so schlecht waren. Musikalisch eine sehr atmosphärische, und tighte Darbietung. Der Showeffekt mit den Frauen auf Stelzen war allerdings an Lächerlichkeit kaum mehr zu überbieten. Da hätte ich showtechnisch viel mehr erwartet.

Was soll man zu Slayer sagen? Da sitzt einfach alles! Alte Songs, neue Songs, gute Songs, schlechte Songs....Das interessiert live nicht, weil jede Sekunde Dir den Schädel wegbläst! Leider kann ich Euch nicht verraten, wie lange sie gespielt haben, was sie gespielt haben und wie sie es gespielt haben. Ich weiss lediglich, dass ich eine sehr lange Zeit mit einem zufriedenen, betrunkenen Lächeln dorthingesehen habe, wo die Götter des Thrash Metal bei der Arbeit waren.

David

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Werbung:

© www.heavyhardes.de