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Festival-Bericht

Wacken Open Air

mit Slayer, Megadeth, Avantasia, Accept, Motörhead, Saxon, King Diamond, Sodom, Arch Enemy, Amon Amarth, Behemoth, Emperor, Faun, Jon Diva And The Rockets Of Love, Skyline, Fiddler´s Green, Fork, Hammerfall, Der W., Steel Panther, Dunkelschön, Chthonic, Nailed To Obscurity, For The Imperium, Skid Row, Knorkator, Endstille, Torment, Excrementory Grindfuckers, Heaven Shall Burn, Apocalyptica, August Burns Red & The Ocean

Wacken, Wacken 31.07. - 02.08.2014

(Fotogalerien: Wacken2014 )

Freitag, 1. August 2014

Chthonic

Der Freitag beginnt fernöstlich. Im letzten Jahr belagerten die aus Taiwan stammenden Chthonic noch die W.E.T. Stage, dieses Jahr wurde ihnen - völlig zu Recht und längst überfällig - die Black Stage zugewiesen. Als Opener an diesem Tag ziehen die Jungs und das Mädel schon eine recht beachtliche Menge vor die Bühne, auch wenn noch Luft nach oben ist. Als Unterstützung haben sich Chthonic dieses Mal auch ein kleines Orchester mit auf die Bühne geholt, das allerdings leider im Gesamtsound etwas untergeht. Mit einer beeindruckenden Multimedia-Show im Rücken donnern die Taiwanesen ihre komplexen Songs wie "Supreme Pain For The Tyrant", "Rage Of My Sword" oder "Next Republic" durch die PA. Zwischendurch gibt es dann auch noch eine kleine Sprachkunde, denn neben Skol, Cheers und Prost wird uns noch das taiwanesische "Prost" beigebracht, von dem ich allerdings nicht den Hauch einer Ahnung habe, wie man's schreibt. Egal, der Spaß ist, was zählt und Chthonic machen eine Menge Laune. Weiter geht's mit "Broken Jade" und "Sail Into The Sunset's Fire", ehe "Takao" viel zu früh schon das Ende des Sets einläutet. Dieser Gig hätte durchaus noch länger gehen können. Mit viel Beifall werden Chthonic in ihren frühen Feierabend entlassen.
(Ray)

Nailed To Obscurity

Wieder schau ich mal bei den Zeltbühnen vorbei, die von so vielen Printmedien sträflich vernachlässigt werden. Hatte ich schon erwähnt, dass die Wege dieses Jahr länger sind? Im nicht kühlen Schatten angekommen, sind die norddeutschen Nailed To Obscurity gerade mitten in ihrem Set. Wobei man sagen muss, sie spielen nicht, sie zelebrieren ihre eigene Mixtur aus Doom und Death Metal, der für ein ordentlich gefülltes Areal vor der Bühne sorgt (auch wenn es hinten sagen wir mal überschaubar ist). Die Songs sind intensiv und fesseln den Hörer regelrecht, allerdings ist die Performance doch etwas arg statisch. Gut, das mag auch der Stilrichtung geschuldet sein, bei Doom kann man ja auch schlecht über die Bühne rennen. Jedenfalls ein eindrucksvoller Gig, der hängen bleibt.
(Ray)

For The Imperium

Weil ich schon mal hier bin, warte ich auf die nächste Band auf der W.E.T Stage, For The Imperium aus Finnland stehen auf dem Programm. Diese Jungs einzugruppieren, fällt mit zunehmender Spieldauer schwer. Gut, die Grundzutat kann man noch als Hardcore ausmachen, jedoch ist da viel mehr, was in einen Topf geschmissen wird. Heraus kommt eine nicht gerade leicht verdauliche Mixtur, die nicht allzu viele Fans ins Zelt, geschweige denn vor die Bühne lockt. Teils melodisch, teils groovend präsentieren sie sich, verstehen es aber, diese Momente mit unerwarteten Breaks wieder zunichte zu machen. Schwer verdaulich.
(Ray)

Skid Row

Wesentlich leichter durch die Lauscher gehen da doch Skid Row, die nun die True Metal Stage betreten. In ihren jungen Jahren, sprich in den späten 1980ern und frühen 90ern, waren diese Herren aus New Jersey selbst noch als Glamrocker unterwegs, wie es gestern von Steel Panther regelrecht zelebriert wurde. Heute und schon etwas in die Jahre gekommen zeigen sich die Musiker - viele sind aus der Urbesetzung ja nicht übrig geblieben - doch deutlich konservativer. Ihre eingängigen Songs haben deswegen an Schubkraft keinen Deut verloren. Nein, Hits der Marke "Big Guns", "18 And Life" oder "Slave To The Grind" machen auch 2014 und bei erneut ekelhaft heißen Temperaturen noch richtig Laune. Sonderlich viel ist zu dieser Zeit zwar noch nicht los im Infield, die Anwesenden haben aber ihren Spaß mit der Band. Zu "Youth Gone Wild" kann man noch ein letztes Mal klatschen und mitsingen, ehe sich Skid Row wieder verabschieden.
(Dagger)

Knorkator

Danach ist es an der Zeit für eine ordentliche Prise gute Laune und die findet treffender Weise vor der Party Stage statt. Deutschlands meiste Band der Welt gibt sich erneut auf dem W:O:A die Ehre und wird frenetisch abgefeiert, bevor sie überhaupt einen Ton gespielt hat. In gewohnt schrillem Outfit kommen Knorkator auf die Bühne, wo sich Frontman Stumpen nach seiner Begrüßung "Guten Tag Menschen" erstmal bis auf seine neonpinke Lackshorts ausziehen muss. Was danach kommt, ist Party pur. Da gibt es das "Ding Inne Schnauze" oder mit "Du Bist Schuld" auch ein wenig Tanzmusik, das schnell zu "Merle Ist Schuld" (der Name eines Fans in der ersten Reihe, den Stumpen vor's Mikro bekommen hat) umgewandelt wird. Das hat er nun davon. Danach holen Knorkator eine Gitarristin auf die Bühne, die gemäß Stumpen "gut aussieht, Gitarre spielen kann und anschließend Zigaretten raucht". Klassiker wie "Alter Mann", das lauthals mitgesungene "Du Nicht" oder "Arschgesicht" (von TimTom gesungen) dürfen natürlich nicht fehlen, wobei bei letzterem der Purzelbaum von Stumpen in die ersten Reihen etwas misslingt, weil ihn keiner auffängt. Egal, die Party geht weiter, davon lässt sich doch ein Stumpen nicht die Laune verderben, vor allem, nachdem er so abgenommen hat, wie er lauthals verkündete. Da hat er "richtig Lust heute noch zu ficken", was natürlich geschätzte 99% der männlichen Anwesenden ebenso empfinden. "Wir Werden Alle Sterben" und "Ma Baker" markieren dann auch schon wieder den Schlusspunkt eines Sets, an dessen Ende auch noch Federball auf der Bühne gespielt wird. Knorkator sind und bleiben live einfach eine Macht.
(Ray)

Ein regelrechtes Kontrastprogramm herrscht zeitgleich auf der Blackstage. Gute Laune oder gar Blödelei sind bei Black Metal ja sowas von tabu und bei Endstille natürlich erst recht. Standesgerecht haben die Kieler Extrem-Metaller Corpsepaint aufgetragen, wenngleich das bei der sengenden Hitze, der wir hier alle im Moment ausgesetzt sind, nicht allzulange auf den Gesichtern halten mag. Immerhin gibt es einige loyale Fans im Publikum, die sich ebenso geschminkt haben und zu den rasanten Nummern brav die Mähnen kreisen lassen. Als Schlusspunkt holen Endstille den alten Sodom-Recken Grave Violator auf die Bühne und zocken mit ihm zusammen "Blasphemer", das beinahe noch rotziger und räudiger rüber kommt als auf der alten Sodom-Platte. Eben Black Metal pur. Nur leider zur falschen Tageszeit.
(Dagger)

Zurück ins Zelt, denn auch den letzten Rest guter Knorkator-Laune kann man sich nun im Bullhead City Circus aus den Lauschern pusten lassen. Im Dunkel angekommen, sind noch die Hamburger Torment auf der W.E.T Stage in ihrem Set. Seit nunmehr 30 Jahren sind die Jungs schon aktiv, auch wenn das letzte Album schon ein paar Jährchen auf dem Buckel hat. Egal. Der Thrash'n'Roll läuft ordentlich gut rein und wird frenetisch abgefeiert. Auch der Circle Pit darf hier nicht fehlen. Die Jungs und auch die Fans haben ihren Spaß und mit "Heavy Metal Hooligan" wird der Set beschlossen.
(Ray)

Excrementory Grindfuckers

Ein bisschen Grind muss sein. Das sagen sich wohl zahlreiche Besucher des W:O:A, denn vor der Bühne wird es eng, während alle auf Excrementory Grindfuckers warten. Dass den Hannoveranern nichts, aber auch wirklich gar nichts heilig ist, wird schnell angesichts der Bühnendeko deutlich. Denn mitten im Sommer ist nun auf einmal Weihnachten angesichts der neuen Scheibe Rampampampamm angesagt. Geschmückte Tannenbäume, reichlich Geschenkpakete und Girlanden säumen den Bühnenrand. Weil das allein noch nicht genug ist, werden links und rechts auch noch Schneemaschinen angeschmissen. An dieser Stelle mal einen großen Respekt an den Kerl in der ersten Reihe vor der Schneemaschine, der das Zeugs den ganzen Set lang mitten ins Gesicht gespritzt bekommt und alles stoisch erträgt. Das ist mal Fanliebe. Die Grindfuckers selbst präsentieren sich auch weihnachtlich gewandet und grinden sich mal als Engel, mal eben als Jesus verkleidet durch den Set. Neben neuen Songs finden sich auch Klassiker wie "Looking For Grindcore", "Vater Morgana" oder "Veganerweibchen" auf der Setlist. Die Jungs ziehen wirklich alles durch den Kakao, selbst vor dem Veranstaltungsort wird nicht Halt gemacht. Am Ende torkelt mir dann ein völlig eingeschneiter Fan entgegen. Was will man da noch sagen?
(Ray)

Auf dem Weg zurück zum Infield liegen Heaven Shall Burn in den letzten Zügen ihres Sets und was soll man angesichts dessen, was sich im Infield abspielt, noch groß Worte verlieren? Gerade wird ein gigantischer Circle Pit initiiert, für den die Band bekannt ist. Epizentrum ist der nicht gerade kleine Mischturm zwischen den beiden Hauptbühnen, um den sich ein paar Hundert (oder Tausend?) ein Wettrennen liefern. Witzig anzusehen ist der Fahnenträger, der mit die Runde dreht und damit irgendwie die Rolle des "Anführers" inne hat. Schon bald kann jedoch von weiter hinten angesichts der ansehnlichen Staubwolke, die dank des Circle Pits nun über dem Gelände hängt, die Bühne nur noch erahnt werden. Egal, weiter geht die Sause mit dem Cover "Black Tears", diesmal jedoch nicht nur von, sondern auch mit Edge Of Sanity, denn Dan Swanö greift sich hier das Mikro. Mit "Valhalla", einer etwas anderen Coverversion des Blind-Guardian-Klassikers, sind die Jungs dann auch am Ende, nicht aber ohne das Versprechen von Frontbrüllwürfel Marcus Bischoff, die Nacht zusammen mit den Fans auf dem Campingplatz gehörig weiter zu feiern.
(Ray)

Apocalyptica

Nach kurzer Pause am Zelt geht es um 19:30 Uhr zurück ins Infield. Denn auf der True Metal Stage steht nun ein ganz besonderes Konzert auf dem Programm. Apocalyptica, Finnlands headbangende Symphoniker kehren nach Wacken zurück und sie haben Verstärkung mitgebracht, nämlich das 25-köpfige Avanti!-Orchester! Was nun folgt ist einmal mehr superlative Metal-Unterhaltung. Aber halt! Mit Metal hat das alles im Grunde ja recht wenig zu tun, wenngleich das szenetypische Instrumentarium auf der Bühne ebenso wenig fehlt wie Streicher oder Bläser. Im Mittelpunkt stehen jedoch die vier Cellisten, die hier in bester Rocker-Manier die Fans anfeuern und ihre Instrumente auch gerne mal über dem Kopf spielen. Natürlich sollte man bei solch einer orchestralen Unterhaltung keine Massen an Crowdsurfern oder gar einen Circle-Pit im Publikum erwarten. Die Stimmung ist aber dennoch großartig. Alle Songs werden mit kollektivem Klatschen begleitet und überhaupt ist der Raum vor der Bühne bis hinter zum Eingang nun richtig gut besucht. Apocalyptica sind auf diesem Acker schon genau richtig. Das zeigt sich schließlich im fulminanten Finale aus "Inquisition Symphony" und dann in der Zugabe aus Metallicas "Nothing Else Matters" und schließlich einer beeindruckenden Version von Edward Griegs "Hall Of The Mountain King".
(Dagger)

Motörhead

Wir erinnern uns nun an letztes Jahr. Lemmy hatte uns alle geschockt als er, nach einer Schrittmacher-OP sichtlich geschwächt, seinen Gig abbrechen musste. Was haben wir uns da alle Sorgen gemacht! Aber ein Herr Kilmister ist eben nicht kaputt zu kriegen und so steht er heute wieder auf der Bühne mit seinen Compagnons Mickey Dee und Phil Campbell. "Hello again" nuschelt der Maestro kurz und bündig ins Mikro ehe er den Gig mit seiner obligatorischen Parole einleitet "We are Motörhead and we play Rock 'n ' Roll". Dabei liegt heute das Hauptaugenmerk auf den langsameren, bluesigen Nummern aus dem Hause Motörhead. Ganz spurlos sind die letzten eineinhalb Jahre eben doch nicht an Lemmy vorüber gegangen. "Stay Clean", "Metropolis", "The Chase Is Better Than The Catch" oder "Lost Woman Blues" laden zum gemütlichen Rocken ein. Dazwischen immer mal wieder ein kurzes Solo von Phil oder Mickey, das Lemmy eine kleine Verschnaufpause einräumt. Das geht schon so in Ordnung, solange er uns nur erhalten bleibt. Schließlich zieht das Trio gegen Ende dann doch das Tempo an: erst "Going To Brasil", dann "Killed By Death" mit Feuersäulen und gesanglicher Unterstützung von Lemmys langjähriger Freundin Doro Pesch und schließlich das obligatorische Finale aus "Ace Of Spades" und "Overkill". Eine saubere Sache, nur leider nahezu frei von irgendwelchen Show-Einlagen.
(Dagger)

Slayer

22:30 Uhr auf der True Metal Stage. Zeit für den Headliner des heutigen Abends! Was will man über eine Institution wie die Thrash Metal-Götter Slayer noch groß schreiben? Kaum eine Band hat den Thrash Metal derart geprägt wie Slayer, deren Gitarrist Jeff Hannemann leider im letzten Jahr viel zu früh von uns gegangen ist (R.I.P. Jeff!). Das Gelände ist recht voll, allerdings kann man auch im vorderen Bereich noch gut stehen, ohne sich an diversen Nachbarn reiben zu müssen. Das Licht geht aus, die ersten Klänge von "Hell Awaits" ertönen und schon stellt sich Gänsehaut ein. Flankiert von zwei riesigen umgedrehten Kreuzen aus Lautsprecherboxen kommen Slayer auf die Bühne und machen schnell klar, wer auf dem Thrash Metal-Thron sitzt. Seine Eminenz Tom Araya präsentiert sich nun mit im Alter ergrautem Vollbart und hat damit was von einem netten Onkel... wenn er denn nicht Klassiker wie "Mandatory Suicide", "War Ensemble" oder "Necrophiliac" durch die PA jagen würde. Seit seinem Rückenproblem ist er in seiner Performance etwas eingeschränkt, aber dafür bangt sich Kerry King beinahe den Kopf vom Hals. Der Mann scheint einfach nicht älter zu werden. Das Bühnenbild ist beeindruckend und mit reichlich Feuersäulen vor, auf und über der Bühne sorgen Slayer ein ums andere Mal für Gänsehaut. Dass sich schnell Moshpits bilden, ist eigentlich klar, Staubwolken erheben sich durch die Nacht. Die Ansage zu "Dead Skin Mask" ist zwar seit Jahren unverändert, aber das stört bei diesen Herren keinen. "Raining Blood" geht nahtlos in "Black Magic" über, ehe man mit "South Of Heaven" fast schon wieder am Ende des Sets angelangt ist. Wo verdammt noch mal ist die Zeit geblieben??? Zum finalen "Angel Of Death" wird dann noch ein neues Backdrop aufgezogen im Heineken-Stil: Hannemann, Still reigning 1964-2013. So geht dieser Set einfach viel zu schnell vorüber. Slayer haben sicher die Qual der Wahl, welchen Song man in die doch begrenzte Spielzeit stecken soll, aber ein "World Painted Blood" außen vor zu lassen, ist schon beinahe sträflich. Auch der bereits über das Internet verbreitete neue Song "Implode" wäre hier durchaus angebracht gewesen. Trotzdem ein beeindruckender Gig!
(Ray)

King Diamond

Als im Anschluss der Vorhang der Blackstage fällt, empfängt uns das wohl spektakulärste Bühnenbild des bisherigen Festivals. Eine Art Altarraum einer satanischen Kirche, wechselnd ganz in rotes oder blaues Licht getüncht, ist Kulisse für den Auftritt von King Diamond. Hinter schmiedeeisernen Gitterstäben treibt er nun sein Unwesen, Kim Bendix Petersen alias King Diamond, und liefert uns eine kleine Horrorshow, während der sich immer wieder düstere, maskierte Gestalten auf der Bühne herum treiben. Der King unterstreicht dieses Szenario natürlich noch mit seiner Optik, dem Facepainting, dem Zylinder und seinen ständigen Grimassen. Zugegeben - die unnatürlich hohe Falsettstimme des Dänen muss man mögen bzw. dauerhaft erst einmal aushalten, dennoch lässt sich die Magie dieses Auftritts auf keinen Fall wegdiskutieren. Während "Welcome Home", "The Puppet Master" und "At The Graves" zum Besten gegeben werden, sorgen im Publikum zwei durchgeknallte Die-Hard-Fans für Aufsehen. Die posen, was das Zeug hält, haben alle Texte im Kopf und können noch dazu des Meisters Organ auf verblüffende Weise imitieren. Damit stehlen sie der Band in kleinem Umkreis doch glatt ein wenig die Show! Natürlich hat King Diamond mit "Evil" und "Come To The Sabbath" auch zwei Stücke aus seiner anderen Band, Mercyful Fate, im Gepäck. Während sich die Reihen zunehmend lichten - den Gesang hält eben wirklich nicht ein jeder auf Dauer aus - geht es weiter mit "Shapes Of Black" und "Eye Of The Witch". Schließlich treten auch wir noch vor der Zugabe den Rückzug an und sammeln uns im Backstage-Bereich.
(Dagger)

Es stünde nun noch W.A.S.P. auf dem Programm. Aber nach fünf Stunden auf dem Gelände ist der Geist zwar nach wie vor willig, die Füße schreien aber bereits zum Himmel. Also kein "Wild Child" heute mehr. Morgen ist schließlich auch noch ein Tag. Nun heißt es hoffen, dass wir nicht allzu lange auf den Bus warten müssen...
(Dagger)

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