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Festival-Bericht

Summer Breeze

mit Amon Amarth, Haggard, In Extremo, Lacuna Coil, Midnattsol, Final Breath, Born From Pain, Anorexia Nervosa, The Bones, Impious, Pink Cream 69, Macabre, Schandmaul, God Dethroned, Therion, Ektomorf, Emil Bulls, Norther, Die Apokalyptischen Reiter, Behemoth, Dark Tranquillity, Atrocity, Wintersun & The Vision Bleak

Festivalgelände Abtsgmünd, Abtsgmünd 18. - 20.08.2005

Was erwartete uns also am nächsten Morgen? Ja. Richtig. Regen. Die Abreise an sich gestaltete sich außerordentlich schwierig, da sämtliche Autos an den abschüssigeren Stellen des Zeltplatzes nicht mehr aus eigener Kraft durch den Schlamm nach oben fahren konnten. Demzufolge mussten Bauern aus der Umgebung per Traktor den machtlosen Fahrern Hilfe zukommen lassen. Über die 5 € Entgelt kann man natürlich streiten, aber was solls. Nach fünf Stunden Wartezeit (es hatte ab dem frühen Nachmittag endlich aufgehört zu regnen, Hurra auf Petrus) kamen wir an die Reihe, und konnten uns auf die Heimreise begeben.

Was wäre als Fazit des Summer Breeze 2005 ziehen? Ein großes Lob gilt auf jeden Fall den Sicherheitskräften, die ihre Pflichten gewissenhaft, sowie freundlich aber bestimmt erfüllten. Bis auf den Vorfall am "Schwarzen Krauser" gibt es in dieser Hinsicht nichts zu bemängeln. Kritikwürdig ist sicher die unzureichende Ausstattung des Festivalgeländes mit Heu und Stroh - diese Schlammlandschaft zu durchqueren machte sicher keinen Spaß! Zwar zeigte man sich dieses Jahr wesentlich besser vorbereitet, was den Ankampf gegen die Wassermassen betraf, dennoch bleibt noch einiges zu verbessern. Ebenso hätte man die Spülklos auf dem Gelände zumindest einmal am Tag reinigen können...

Die Preise bewegten sich auf moderatem Niveau, allerdings weckte das wässrige Bier gewisses Misstrauen. Fast alle Bands lieferten im Rahmen ihrer Möglichkeiten gute Vorstellungen und ließen es sich nicht nehmen,nach den Auftritten fleißig Autogramme zu geben, bzw. mit den Fans das eine oder andere Wort zu wechseln. Von der Organisation her lief sicher nicht alles glatt, zum Beispiel die Beschilderung der einzelnen Bereiche kann man nur als mangelhaft bezeichnen. Das Personal kannte sich zwar durchgehend gut aus, trotzdem wäre es besser gewesen hier noch einen Schritt weiter zu gehen.

Alles in Allem bleibt das Summer Breeze ein schönes und interessantes Festival, das durch sein breites Angebot nicht nur Musikfreunde der härteren Gangart, sondern auch Leute mit sanfterem Musikgeschmack zu befriedigen vermag.

Robert

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