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Konzert-Bericht

Sucking Leech, Inch & Dopesick

Juz Pfarrkirchen, Pfarrkirchen 13.04.2002

Pfarrkirchen liegt am Arsch der Welt! Na, wirklich... Kann man sich das nächste nicht einen Ort aussuchen, der so etwas wie Infrastruktur bietet? Elende (Bei-) Fahrerei...

...die sich aber gelohnt hat! An dieser Stelle danke an Bernie und Karin für die aufopfernde Hin-, bzw. noch aufopferungsvollere Rückfahrt, mit lauter Besoffenen... ;-)

Möglicherweise nicht zuletzt deshalb fanden sich nur 65 zahlende Gäste an diesem Abend ein. An der Location sollte es eigentlich nicht gelegen haben, denn trotz etwas trostlosem Äusseren ist das JUZ eine coole Konzertlocation mit fairen Getränkepreisen.

Als erste Band des Abends enterten die niederbayrischen Noisecoreler von Dopesick die Bühne. Es ist schön mitanzusehen, dass man immer mehr Routine entwickelt und auch das Zusammenspiel von mal zu mal besser klappt. Was immer noch nicht klappt ist das Posing der Musiker um Fronter Eric. Das kann aber auch damit zusammenhängen, dass Gitarrengot (got (!?!?)... ich wußte es, Tom ist ein Gote und deshalb manchmal so temperamentvoll ;-), Anm. Thorsten) Tom Schlagzeugnovize Werner immer noch Anweisungen geben musste. Auch Eric hat schon mehr die Wildsau raushängen lassen, aber trotz allem ein guter Gig.

Inch setzten dagegen mit Ihrem oldschooligen Death-Thrash-Metal-Sound musikalisch auf ein etwas anderes Pferd. Die Songs knallten ordentlich und die Band wirkte routiniert. Trotzdem vermisste ich etwas die Abwechslung und laut Tom war die Band als "Herpes" seinerzeit besser.
Wie auch immer, nach der Hälfte des Gigs ging ich mal etwas frische Luft schnappen und bekam daher auch die abschliessende Coverversion von Slayers "Raining Blood" nur gedämpft mit.

Zu guter letzt demonstrierten dann Sucking Leech ein weiteres mal, warum sie vor allem live in unseren Breitengraden so geschätzt werden. Psycho-Grindcore bezeichnet das die Band und vor allem live wird ersteres extremst ausgelebt. Frontsau Steff (© Tom) fegt über die Bühnenbretter, schreit, grunzt, brüllt in sein Mikro und lässt den Psycho raushängen. Gaaanz grosse Klasse. Die Band fällt optisch dagegen etwas ab, auch wenn hier der Kontrast nicht so gross wie bei den Kollegen von Dopesick erscheint.

Wieder einmal haben Sucking Leech bewiesen, dass sich die Power der Band nicht auf einen Silberling packen lässt. Wer diese Band wirklich erleben will, MUSS sie live gesehen haben. Nächster Termin: Walpurgis Metal Days! Alle kommen, Ticket im VVK bestellen - JETZT!

Andreas

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