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Festival-Bericht

Walpurgis Metal Days II

mit Tankard, Fleshless, Festering Saliva, Sucking Leech, Human Bloodfeast, Atargatis, Dehydrated, Dicksaw, U.G.F., Mortus & Soul Demise

Festplatz Hauzenberg, Hauzenberg 26. & 27.04.2002

(Fotogalerien: Wmd2 )

Besser spät als nie sag ich jetzt mal. Die diesjährigen Walpurgis Metal Days liegen jetzt schon gut 3 Monate hinter uns. Aber wenn ich zurückdenke, waren es ziemlich lustige zwei Tage. Da ich nicht alle Bands gesehen habe und auch wegen Michis gutem Glühwein am Samstagmorgen einige Gedächtnislücken hatte/habe, müßt ihr euch mit ein "paar" Bildern und Kommentaren zufriedengeben. Aber ich denke, daß einige der Bilder dieses Event gut wiedergeben und verdeutlichen, daß dieses kleine Festival in der Nähe von Passau auf jeden Fall einen Besuch wert ist. Gut 500-1000 (!?!?) Besucher wußten auch, daß auf diesem Festival keine Gefangenen gemacht wurden und Freunde guten "Krachs" auf ihre Kosten kommen würden. Und mit einem würdigen Headliner (Tankard) wurde das Festival dann sehr gelungen abgeschlossen. Einzig und allein das Wetter darf nächsten Jahr besser werden, oder ich nehme einfach ein "dichtes" Zelt mit ;-).
Aber "seht" und lest selbst.

Freitag, 26.04.2002

Aufgrund des "freitäglichen" Staus auf der A92 bei Baustelle, äh Ausfahrt Neufahrn und meiner Pünktlichkeit erreichten wir das Festivalgelände leider erst recht spät, so daß am Freitag Human Bloodfeast für uns den Anfang machten. Recht blutig wie ich fand. Naja, passend zum Deathsound halt ;-)

Nach soviel Krach gab es dann was fürs Auge. Atargatis kamen mit Frontdame und Keyboardfrau und boten als einzige Band des Festivals Gothicsound. Wohl die softeste Band des Festivals. Allerdings hatten sie dadurch den Vorteil, daß sie sich vom Rest sehr abhoben und eine willkommene Abwechslung boten. Wer Crematory mochte, sollte mal bei der Band auf der Webseite vorbeischauen. Um ihre Vorbilder zu würdigen wurde dann zum Abschluß noch "Tears of Time" zum besten gegeben.

Als vorletzte Band kamen am Freitag Sucking Leech auf die Bühne. Aufgrund ihrer Livepräsenz im Raum Niederbayern hat man sich allerdings schon eine so gewaltige Fanschar erobert, daß die Stimmung Headliner-würdig war. So wurde zum abwechslungreichen Grindcore abgebangt was das Zeug hielt. Wahnsinn, was die Band da abzog, da kann ich nur den Andi zitieren: "Brutal!". ;-)

Headliner dieses Abends waren Fleshless. Bis jetzt waren mir die Tschechen nur wegen ihrer geschmackvollen Cover bekannt. Aber die Musik paßt dazu, und damit in diesen Rahmen. Die Band präsentierte sich eines Headliner würdig und dem Sänger möchte ich nicht im Dunkeln begegnen ;-).

Samstag, 27.04.2002

Aufgrund einiger Runden Uno und dem erwähnten Glühwein vom Michi begann der Samstag für mich erst gegen 15 Uhr, so daß ich Sally Hardesty und Antropophagia verpaßte. Aber der Krach, der zu unserem Zelt sickerte, hörte sich irgendwie vertraut an ;-)

Von Dehydrated ist mir leider auch nicht mehr viel im Gedächtnis geblieben, aber das Bild sieht auch nach Krach aus.

Gut, dass ich Glühwein getrunken hatte. Denn anders hätte ich Dicksaw wohl nicht überstanden. Nicht, daß die Musik schlecht gewesen wär, aber den Anblick eines "erwachsenen" Humanoiden in Windel und Batmankostüm kann man nur besoffen überleben. Wenn ich mir die Bilder so anschaue, muss ich wohl anmerken, dass ich keine Haftung für plötzlich eintretende Blindheit unserer Besucher übernehme ;-) Das Highlight des Gigs war für mich der Gastauftritt von Roland (Festering Saliva), der aufgrund seiner Bühnenpräsenz den Windelsänger gut überdeckte. Nicht zu vergessen vom "Gesang".

Cremation entfielen wegen zwischenzeitlichem Blackout des Schreiberlings... *hicks*

Das nächste was meine verdorbenen Augen dann sahen, waren U.G.F. aus Passau. Geile Show, geile Mischung aus Hardcore und Metal und auch wenn der Sänger einen Rock trug, war das tausend mal besser als ne Windel. (Ob ich mich von dem Schock irgendwann wieder erholen werde?). Die Band kann man echt empfehlen... ...unbedingt live testen!

Nach U.G.F. kam dann musikalisch mein Highlight des Festival: Mortus. Düsterer Heavy Metal mit traditionellen Klängen. Vergleiche fallen mir keine ein, aber ich kann jedem nur empfehlen, mal in die Scheibe "exploring new horizons" reinzuhören. Anspieltipp "the last disease". Auf der Webseite www.ccprecords.com gibt es mehr Infos.
Auf jeden Fall hat mich der Auftritt der Band mit ihren beiden Sängern sehr überzeugt, denn gefühlsmäßig kam einfach was rüber und der Sound jagte mir eine Gänsehaut nach der anderen über die Haut. Melancholie pur!

Nach dieser Gefühlsduselei gab es dann wieder einen mitten auf die 12. Festering Saliva böllerten ohne Gnade ihren Grindedeath in die Menge und diese rastete inklusive meiner Wenigkeit komplett aus. Über "Sänger" Roland brauch ich ja eh nichts mehr sagen, wenn er auf der Bühne steht ist diese voll ausgefüllt und das Zelt erzittere aufgrund seiner Brutalität (in der Stimme). Glaubt man gar nicht, wenn man ihn so sieht.
Der Rest der Band spielte ein tightes Set runter, welches viele Songs der Scheibe "The Isle of Nightmares" enthielt. Wer mehr über die Band erfahren möchte, schaut mal bei Lost Agony Records vorbei.

Von Soul Demise weiß ich mal wieder nicht mehr viel. Nur das sie dem Publikum heftig die Ohren durchgepustet haben. Und Fannähe haben sie auch zelebriert...

Was soll man zu Tankard noch groß sagen? Dass sie abgehen wie Zäpfchen ist allgemein bekannt und das Gerre seinen Bauch nicht mehr in einem T-Shirt verstecken kann und sei es noch so groß, weiß auch jeder. Ich fand, es war ein geiler Abschluß für ein geiles Festival und wie kann man ein Festival besser abschließen als mit Hymnen wie "Space Beer" oder "Freibier für alle"?

So, und wem das jetzt gefallen hat, der sollte für die WMD 3 auf jeden Fall mal bei der Webseite des Festivals vorbeischauen.


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