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President Evil - Back From Hell's Holiday

President Evil - Back From Hell's Holiday
Stil: Stoner Metal
VÖ: 08. Februar 2013
Zeit: 53:27
Label: Firefield Records
Homepage: www.presidentevil.de

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Also, das letzte, 2008er Album Hell In A Box, hat bei meinem Redaktionskollegen Basti erst gezündet, danach aber stark nachgelassen.... nun, beim neuen, inzwischen dritten Album der Bremer verhält es sich bei mir genau anders herum. Denn während das Album erst etwas an mir vorbei plätscherte, entwickelte und entfaltete es sich von Mal zu Mal mehr. Vielleicht liegt es daran, dass die Band ein paar Jahre so gut wie auf Eis lag und sich in dieser Zeit so einiges an Energie aufgestaut hat, die nun heraus will. Vielleicht liegt es aber auch am inzwischen neuen Sänger Neal McCocker, der doch einiges an Eigenständigkeit mit bringt, auch wenn er mich ab und an aufgrund seiner Art des Singens an Danzig erinnert.
Den Einstieg markiert das flotte "Dirty Cage", das nach dem Intro gleich straight nach vorne los rockt. Der mit eine ordentlichen Stoner-Attitüde versehene (Thrash) Metal der fünf Jungs läuft schon mal beim ersten Song gut rein. Das erste Glanzstück kommt dann aber in Form von "Black", bei dem der dreckige Rock'n'Roll klar das Zepter in der Hand hält und auch nicht von sich gibt. Groovend und melodisch, so präsentiert sich "Black" der Hörerschaft und hier passt das teils raue Organ von Neal McCocker wie der berühmte Arsch auf Eimer. Von dieser Sorte Songs wünscht man sich mehr. Leider kann jedoch dieses Level nicht über die gesamt Spielzeit gehalten werden, was jetzt aber nicht heißt, dass Back From Hell's Holiday ein schlechtes Album ist, denn die Jungs geben sich reichlich Mühe, das Album möglichst abwechslungsreich zu gestalten. So wird das Tempo sehr variabel gehandhabt und auch mit eingängigen Melodien wird nicht gespart. Dennoch will der berühmte Funke nur bei einer Handvoll Songs wirklich überspringen (z.B. das bereits angesprochene "Black" oder "Angel" oder das etwas bluesig gehaltene "Sad").
Freunde des gepflegten Stoner Metals sollten auf jeden Fall das ein oder andere Ohr riskieren.

Ray

4 von 6 Punkten

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