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Madder Mortem - Deadlands

Madder Mortem - Deadlands
Stil: Gothic Metal
VÖ: 21. Oktober 2002
Zeit: 57:13
Label: Century Media
Homepage: www.maddermortem.com
MySpace: www.myspace.com/maddermortem

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Als ich die CD einlegte, erwartete ich ein böses Death/Blackmetalgetöse,(vielleicht wegen dem Namen? )aber da hatte sich meine Wenigkeit kräftig getäuscht. Die alten Alben von Madder Mortem erliegen einem ständigen Entwicklungsprozesses, der auch auf dieser Scheibe deutlich hörbar wird! 1993 unter dem namen Mystery Tribe hat sich das Quintett durch seine MCD-Eigenveröffentlichung Misty Sleep (97), seinem Debüt-Album Mercury (99) auf Misathrophy sowie durch seine zweite Full-Lenght All Flesh Is grass( 01), schnell zu einem der individuellsten Acts des heutigen Dark/Postgothicgenres gemausert.
Stilistische Barrieren werden zerschmettert, ein Einkategorisieren in Schubladen ist fast unmöglich. Das Fundament der schwedischen Band ist dynamischer Metal und untypischer Gothicrock. Straighte Beats ohne große Schörkel, nicht zu komplex, mit Tiefen und Höhen im vollen einmaligen Gesang von Agnete M Kirkevaag - erhaben und melancholisch, sowie progressiv angehaucht. Mal was anderes :-)
Die Klangmöglichkeiten werden angereichert durch getragene Geschwindigkeitswechsel, interressante Gitarrenarrangements und atmospherischen Backrounds - vehemmet und fordernd - bis hinzu simpler Zartheit im Ausklang.
Verwandt sind Madder Mortem mit ihren Landsleuten von Tristania, Vintersorg und ihre Labelkollegen Rotting Christ. Im Frühjahr 2002 wurden im Underground Studio die neuesten Songs aufgenommen - das Ergebniss ist dieser faszinierende, düstere, harte 10-Song-Konzept-Opus - welcher weniger schizophren wirkt als z.B. All Flesh Is Grass - aber auch versucht den Hörer auf einer persönlichere Weise zu erreichen, die weniger Bezug zun den früheren akustischen Darbietungen der Band gefunden haben - und zu hypnotisieren vermag. Für mich die perfekte spannende Synthese aus Romantik und Wildheit!

Gast

5 von 6 Punkten

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