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JT Ripper - Depraved Echoes And Terrifying Horrors

JT Ripper - Depraved Echoes And Terrifying Horrors
Stil: Black / Thrash Metal
VÖ: 22. Juni 2016
Zeit: 36:56
Label: Iron Shield Records
Homepage: https://www.facebook.com/J.T.Ripper.thrash

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Es war nur eine Frage der Zeit, bis sich eine Metal Band nach Londons wohl berüchtigstem Serienmörder, nämlich Jack The Ripper, benennen würde. Tatsächlich findet man unter diesem Namen eine 1980 gegründete US-Power-Metal-Band. Da es die Truppe mittlerweile aber nicht mehr gibt, tritt nun ein Gespann aus Chemnitz zumindest deren namentliche Nachfolge an.

Jack The Ripper wurde 2010 als JT in Sachsen wiedergeboren, lieferte 2012 ein erstes Demo ab und legt mit Depraved Echoes And Terrifying Horrors schließlich sein Debüt nach. Darauf zollen die drei Musikanten ihren Tribut an die Urväter des eingeschwärzten Thrash und Speed Metals. An erster Stelle lieferten sicherlich frühe Werke von Sodom, Venom und Possessed den Stoff, der nun als verderbtes Echo dank JT Ripper widerhallt. Als befänden wir uns noch immer in den seligen 1980er Jahren, rumpeln die neun Stücke durch die Boxen. Fans eines klinisch sauberen und neuzeitlichen Sounds brauchen daher ab dieser Stelle schon gar nicht weiterzulesen. Roh und räudig liefern sich die einzelnen Stücke ein Kopf-an-Kopf-Rennen in Sachen Geschwindigkeit, während Frontmann Steven Fischer alias "S" die Vocals so inbrünstig herausquält, dass man beim Zuhören beinahe selbst ins Würgen kommt. Trotz dem hohen Maß an Spielfreude und dem reaktionären Charme fällt es aber dennoch schwer, den Rundling bedingungslos ins Herz zu schließen. Dazu ähneln sich die Stücke untereinander einfach zu sehr und es drängt sich das Sprichwort 'Kennste einen, kennste alle' förmlich auf. Denn selbst wenn der Auftakt eines Songs noch auf Atmosphäre und gemäßigtes Tempo hoffen lässt, wie etwa bei "Route 666", so dauert es meist nicht lange, bis er sich in die einheitlich ruppige Raserei ergießt.

Das soll vermutlich alles ganz bewusst genau so klingen und natürlich gibt es dafür auch eine Klientel. In Sachen Songwriting und Abwechslung sollten JT Ripper beim nächsten Streich aber trotzdem noch ordentlich nachlegen.

Dagger

3 von 6 Punkten

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