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Hopelezz - Sent To Destroy

Hopelezz - Sent To Destroy
Stil: Melodic Death Metal
VÖ: 26. Februar 2016
Zeit: 59:50
Label: Sonicscars Records
Homepage: www.hopelezz.de
MySpace: www.myspace.com/hopelezzmetal

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Nun ist also Zerstörung angesagt! Gut drei Jahre nach dem selbst produzierten Debüt Black Souls Arrive sind die Wuppertaler Metalheads Hopelezz bei Sonicscars Records untergekommen und klingen aggressiver denn je. Ein kurzes, unheilvolles Intro (von der Gitarre, nicht vom Keyboard) und schon knüpft man da an, wo man zuletzt aufgehört hat. Hopelezz haben sich ganz dem Melodic Death verschrieben und spielen wie gewohnt mit Einsprengseln aus Thrash und Metalcore. Was das Gitarren-Duo Adrian Vorgerd / Dennis Ehlen dabei an spritzigen Riffs und Saiten-Duellen aus den Ärmeln schüttelt, ist ein wahre Pracht. Mit seinen brachialen Shouts drückt Vorgerd den Stücken dazu einen unverkennbaren Stempel auf. Der Anteil an Klargesang, der vorwiegend im Refrain zu finden ist, wurde gegenüber dem Debüt deutlich nach oben geschraubt und erinnert ein wenig an Rob Flynn von Machine Head. Die Stücke "We Are The Fire" oder "A Poems Death" gewinnen durch diese Komponente zusätzlich an Melodie und vor allem Eingängigkeit. Dem gegenüber steht eine ganze Reihe an derben Nackenbrechern, allen voran der thrashige Opener "Borderline" und der wuchtige Titeltrack "Sent To Destroy".

Keine Frage, Hopelezz sind alles andere als hoffnungslos. Ein Quäntchen Kritik muss bei aller Lobhudelei aber dennoch sein: zwar erweisen sich die Auftakte zu den einzelnen Stücken als sehr variabel, sind mal verspielt ("Struggle For Life"), mal zerbrechlich ("Abschiedsbrief") oder im Sinne des Albumtitels zerstörerisch ("Dividing The Sea") - meist ergießen sich die Songs am Ende aber doch in dieselbe Taktung, in denselben Groove. Auch die Shouts wirken über die gesamte Länge des Albums etwas ermüdend. Für das Finale haben sich Hopelezz aber doch noch eine Überraschung aufgehoben. "Abschiedsbrief" ist der erste Song mit rein deutschsprachigen Versen und steht der Band ausgesprochen gut. Beim nächsten Mal bitte mehr davon!

Dagger

4 von 6 Punkten

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