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My Silent Wake - An Unbroken Threnody

My Silent Wake - An Unbroken Threnody
Stil: Gothic / Doom / Death
VÖ: 08. Februar 2016
Zeit: 79:33
Label: Stone Groove Records
Homepage: www.mysilentwake.co.uk
MySpace: www.myspace.com/mysilentwake

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Wie unüberschaubar ist doch die weite See unseres geliebten Heavy Metal! Das erfahren wir immer dann, wenn man eine Band entdeckt, von der man zwar bis dahin nichts vernommen hat, schließlich aber feststellen muss, dass diese unter Umständen bereits über eine lange Reihe an Veröffentlichungen verfügt. Man hat sie aufgrund des riesigen Angebots bislang halt einfach übersehen.

So geht es mir schließlich mit der britischen Combo My Silent Wake, die seit 2005 neben zahlreichen EPs, Splits und Singles schon sage und schreibe acht Langdreher an den Start gebracht hat. Dass es sich bei dem mir zur Rezension vorliegenden Werk An Unbroken Threnody: 2005-2015 nun um eine Best-Of-Compilation handelt, kommt mir daher gerade recht, ist das doch die beste Möglichkeit die Band kennenzulernen.

Dreht der mit knapp 80 Minuten bis zum Rand vollgestopfte Silberling erst einmal seine Runden im Schacht, erschließt sich schnell, warum die Fünf aus North Sumerset bislang unter meinem Radar bleiben konnten. Ihre Mixtur aus Death, Doom und Gothic zählt nämlich nicht zu der Art Musik, die in der breiten Öffentlichkeit auf Aufmerksamkeit stößt, aber sicherlich all jene glücklich macht, die sie einmal für sich entdeckt haben. Zwischen verträumter Melancholie und erdrückender Schwere bereiten My Silent Wake eine intensive Klangerfahrung, basierend auf groovenden Rhythmen, einer eindringlich singenden Leadgitarre und großen Melodien. Gelegentliche Pianotropfen und emotionale Lyrics zwischen Growls und lamentierendem Klargesang geben das Übrige, damit sich die Songs, die mich gelegentlich ein wenig an Agalloch erinnern, tief ins Gemüt graben. Dass es die Musiker dabei standesgemäß meist nicht sonderlich eilig haben und auch vor Überlängen nicht zurück schrecken, versteht sich dabei von selbst. Dennoch ist das Material keineswegs langatmig, sondern bleibt spannend und eignet sich gleichermaßen dazu nebenher gespielt zu werden oder eben einzutauchen in den Kosmos aus Glaubensfragen, Hoffnung und Verzweiflung, der My Silent Wake umgibt.

Von meiner Seite her definitiv eine interessante Erfahrung und ein lohnenswerter Lückenschluss! Für die Melancholischen da draußen, denen es ähnlich geht wie mir, ist An Unbroken Threnody: 2005-2015 möglicherweise der Start für eine intensivere Auseinandersetzung mit My Silent Wake.

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