6 Headbänga online
Suche:
24.07.2024 Normahl
24.07.2024 Angel Witch
25.07.2024 Manntra
25.07.2024 7 Seconds
25.07.2024 Combichrist
26.07.2024 Brave Bones
Reviews (10431)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Fair Warning

Interview:
286

Live-Bericht:
Christmas Metal Symphony

Video:
Guano Apes
RSS RSS
Atom Atom
 

Review

CDs von Diabol Boruta kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Diabol Boruta - Stare Gledzby

Diabol Boruta - Stare Gledzby
Stil: Folk Metal
VÖ: 25. September 2015
Zeit: 49:37
Label: Pure Steel Records
Homepage: www.last.fm/music/Diabo%C5%82+Boruta

buy, mail, print

Bei Folk Metal denkt man meist entweder an unsere heimischen Gefilde oder der Blick schweift gen Skandinavien. Unsere polnischen Nachbarn hat hierbei wohl eher die Minderheit auf dem Schirm. Doch genau diesen Ursprung haben Diabol Boruta, die sich auf ihrem Zweilingswerk Stare Gledzby (wenn man mal das 2014 Demo Lesny duch... als Debut wertet) dem Folk Metal widmen. Gemäß Labeilbeipackzettel orientiert sich der Fünfer hierbei an Ensiferum (eher weniger), Finntroll (auch nicht wirklich) und Korpiklaani (schon eher!).
Nach dem Intro "...Poczatek", das für meine Befindlichkeiten mit fast vier Minuten deutlich zu lang ausgefallen ist, geht es dann mit "Epos" endlich los. Eine gute Mixtur aus Folk und Rock / Metal kommt einem hier durch die Boxen, bei dem vor allem die rauen Vocals zu gefallen wissen; trotzdem macht der Song auf mich den Eindruck, als ob man mit angezogener Handbremse fahren würde. Irgendwie kommt der Song nicht so recht in Fahrt. Auch das nachfolgende "Perun" macht es nicht besser, auch hier wartet man darauf, dass der Song mal ins Rollen kommt. Das passiert jedoch erst bei "Kikimora I Zboze", der in bester Polka-Manier nach vorne losprescht. Na also, es geht doch. Der Song hält, was das Label verspricht: Gute-Laune-Metal, der ins Tanzbein fährt und einfach Laune macht! Dabei variiert der Song geschickt das Tempo und gestaltet sich dadurch sehr abwechslungsreich. Nach dem kurzen Zwischenspiel ""...Trzecia W Nocy..." geht es dann mit weniger Folk, dafür mit mehr Metal weiter. Hier zeigen die Polen, dass sie auch mit gemäßigterem Tempo funktionieren. Entsprechend geht es weiter, Geschwindigkeitsrekorde werden bei den Diabol Boruta nicht gebrochen, ab und an zieht man zwar das Tempo etwas an, aber lediglich um kurze Akzente zu setzen. Nach dem etwas holprigen Einstieg weiß das Album mit zunehmender Spieldauer doch zu gefallen. Mit "Vodka" zollt man dann auch dem Haupteinfluss Korpiklaani entsprechend Respekt.
Stare Gledzby ist bestimmt kein 08/15-Folk-Metal-Album, das so einfach in die bereits vorhandene Kerbe schlägt. Ein paar Durchläufe sollte man hier daher schon einplanen.

Ray

4 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews
Nächstes Review: Coronatus - Raben Im Herz
Vorheriges Review: Heavens Gate - Best For Sale!

© www.heavyhardes.de