7 Headbänga online
Suche:
13.07.2024 Los Fastidios
14.07.2024 Zz Top
15.07.2024 Jungle Rot
18.07.2024 Autumn Bride
18.07.2024 Marathonmann
18.07.2024 Axel Rudi Pell
Reviews (10431)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Deus Mortem

Interview:
Basement

Live-Bericht:
Nuclear Assault

Video:
Dead Neon
RSS RSS
Atom Atom
 

Review

CDs von Amestigon kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Amestigon - Thier

Amestigon - Thier
Stil: Black Metal
VÖ: 28. Mai 2015
Zeit: 58:19
Label: WTC Productions
Homepage: www.amestigon.at

buy, mail, print

Ursprünglich 1995 ins Leben gerufen, dauerte diese erste Lebensphase von Amestigon nicht allzu lange. 1998 starteten die Österreicher einen neuen Versuch, diesmal mit einem stabileren Line-Up. Doch es dauerte noch ein paar Jährchen, ehe 2010 das Debutalbum Sun Of All Suns (nach zwei EPs und zwei Splits) das dunkel Licht der Welt erblickte. Nun, satte fünf Jahre später, wird das Nachfolgewerk Thier auf die Menschheit los gelassen, wobei sich das Line-Up nun u.a. aus Mitgliedern von Heidenreich, Abigor sowie Summoning rekrutiert.
Zuallererst darf man sich hier nicht täuschen lassen: zwar besteht dieses Album "nur" aus vier Songs, diese bringen es dann aber auch eine gute Stunde Spielzeit, wobei allein der Titelsong die 20-Minuten-Grenze überschreitet. Easy Listening ist hier also nicht angesagt.
Wahrlich ist Thier ein ziemlich intensives Album, ein dunkler Bastard, der hier durch die Membrane kommt. Amestigon erschaffen hier dunkle, dichte Klangwelten, die einerseits eingängig, andererseits aber auch wieder undurchdringlich wirken. Eine mächtige Soundwand wird hier aufgebaut. Das Tempo ist überwiegend im unteren Bereich angesiedelt, jedoch werden auch mal kurze Abstecher in höhere Geschwindigkeitsregionen vollzogen. Dem Ganzen wohnt eine nicht zu verleugnende apokalyptische Grundstimmung inne, der man sich nur schwer entziehen kann. Dabei bedienen sich Amestigon aller Stilelemente, die sich nicht schnell genug in Sicherheit bringen konnten: Doom, Blast und Black'n'Roll ("358") schmeißen sich hier gegenseitig das Zepter zu, reichen es aber auch gleich wieder weiter. Als Anspeltipp sei hier der Titelsong genannt, der mit seiner bereits erwähnten Spielzeit von über 20 Minuten alle Register incl. atmosphärischen Klängen / Samples zieht und zu keiner Zeit langatmig wirkt.
Ein intensives Werk, dem man sich ganz widmen muss.

Ray

5 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews

© www.heavyhardes.de