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Heidevolk - Velua

Heidevolk - Velua
Stil: Pagan Metal
VÖ: 20. März 2015
Zeit: 56:16
Label: Napalm Records
Homepage: www.heidevolk.com
MySpace: www.myspace.com/officialheidevolk

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Heidevolk haben bekannter Maßen ein Faible für Konzeptalben. War ihr letzter Streich noch einem rein historischen Thema gewidmet, nämlich dem Germanenstamm der Bataver, so spinnen sich die zwölf Songs auf Studioalbum Nr. fünf rund um die Veluwe, das größte zusammenhängende Waldgebiet der Niederlande, in der Provinz Gelderland gelegen. Eine Fülle alter Geschichten, Sagen und Märchen über diese Wälder bilden den fruchtbaren Boden für Heidevolks Lieder, die natürlich ein weiteres Mal in der Landessprache der Band vorgetragen werden.

"Winter Woede" startet energetisch in das Geschehen. Den tiefen Growls in diesem Stück begegnet man auch im weiteren Verlauf des Album hier und dort, jedoch stets nur punktuell eingesetzt. Ansonsten dominiert der bandtypische, zweistimmige Klargesang das Geschehen und ist ein weiteres Mal Aushängeschild der kraftvollen Hymnen zwischen Heavy, Folk und Pagan Metal. Freuen darf man sich zudem auf ausgiebige Gitarrenduelle, eingängige Melodien und ein angemessenes Quantum Pathos. Seien es das mitreißende "Herboren In Flammen", das folk-lastige "Urth" oder das bezaubernde "Richting De Wievenbelter" - die zwölf Tracks auf Velua dürften auch den letzten Genrefan ins Lager der Niederländer rufen. Es fehlt nur ein gelegentliches Überraschungsmoment, darüber hinaus kann man Velua kaum etwas anlasten. Die druckvolle, saubere Produktion und das stimmige Artwork, das ebenso gut den Umschlag einer Märchensammlung zieren könnte, runden den positiven Eindruck ab. Zu guter Letzt finden sich im Booklet zu jedem Stück eine Übersetzung des Titels ins Englische und auf den Punkt gebrachte Liner Notes, so dass der Hörer gemeinsam mit der Band tief eintauchen kann in das sagenumwobene Reich der Veluwe.

Dagger

5 von 6 Punkten

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