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Blackberry Smoke - Holding All The Roses

Blackberry Smoke - Holding All The Roses
Stil: Southern Rock
VÖ: 09. Februar 2015
Zeit: 40:45
Label: Earache
Homepage: www.blackberrysmoke.com
MySpace: www.myspace.com/blackberrysmoke

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Hierzulande noch eine Art Geheimtipp, sind Blackberry Smoke aus Georgia in ihrer Heimat längst eine ganz große Nummer und Anwärter auf den heißesten Newcomer in Sachen Southern Rock. In der Tradition von Lynyrd Skynyrd und den Allman Brothers machen die fünf Jungs im Grunde genommen nichts wirklich Neues, sie machen es aber mit einer solchen Leichtigkeit und Spielfreude und schreiben dabei so exzellente Songs, dass ihr schummriger Sumpfrock-Sound am Ende einfach nur hochgradig infektiös wirkt auf alle, die sich mit dem Genre befassen.

Das beweist auch gleich der Einstieg in das neue und mittlerweile vierte Studioalbum Holding All The Roses, das zum Glück ohne Verzögerung den direkten Weg auf den europäischen Markt gefunden hat. (Der Vorgänger The Whippoorwill brauchte dafür satte zwei Jahre und die beiden Erstgeborenen sind nach wie vor ausschließlich als kostspielige Importware erhältlich.) "Let Me Help You (Find The Door)" ist ein Gute-Laune-Rocker vor dem Herrn und besticht durch einen Refrain, den man so schnell nicht wieder loswird. Der flott gezockte Titelsong setzt sogar noch eines oben drauf und verbindet pure Energie mit Bluegrass-Einsprengseln, dass man am liebsten selbst zum Banjo greifen möchte. "Rock And Roll Again" macht seinem Namen alle Ehre, "Too High", eine wunderbare Halbballade, ist ganz auf Country getrimmt und "Wish In One Hand" ist eingängiges Lehrstück in Sachen Südstaaten-Rock.

Keine Frage: Holding All The Roses ist große Klasse und BBS-Mastermind Charlie Starr vielleicht einer der talentiertesten Nachwuchs-Songwriter des US-amerikanischen Südens. Leider kann das Album gerade auf seiner Zielgeraden nicht mehr ganz an den bravourösen Auftakt anknüpfen. Da wünschte man sich zwischen den letzten vier eher ruhigen, tiefenentspannten Nummern noch einmal einen zügellosen Galopp oder einfach ein paar mehr Ecken und Kanten. Ob Brendan O'Brien, der bereits Größen wie AC/DC, Bruce Springsteen, Aerosmith oder Neil Young produziert hat, auch für Blackberry Smoke die beste Wahl war, muss mit einem Fragezeichen versehen werden. Ein bisschen mehr Dreck im Sattel hätte nämlich nicht geschadet. Die Jungs aus Atlanta müssen tatsächlich Obacht geben, dass sie sich ihren herrlich erdigen Sound aus Country, Folk und Bluesrock bewahren und trotz all der einkassierten Lorbeeren nicht zu sehr in Richtung Mainstream abdriften.

Dagger

5 von 6 Punkten

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