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Devil's Train - II

Devil's Train - II
Stil: Heavy Rock
VÖ: 23. Januar 2015
Zeit: 51:04
Label: EarMusic
Homepage: www.devilstrain.com
MySpace: www.myspace.com/devilstrain

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Was als einmalige Sache geplant war, hat so gut Fahrt aufgenommen, dass eine Vollbremsung einfach zu schade gewesen wäre. Daher drehen Mystic Prophecy-Schreihals Roberto Liapakis und seine Profitruppe eine weitere Runde auf dem Devil's Train und nennen den Trip schlicht und einfach II. Wer braucht schon einen Titel? Led Zeppelin haben's ja auch nicht anders gemacht!

Wie beim Vorgänger darf man sich auch dieses Mal auf einen deftigen Blend aus 70er Blues Rock und 80er Heavy Rock freuen. Im Gegensatz zum Debüt hat die Band ihre Einflüsse aber sauberer herausgearbeitet und um einige Facetten bereichert. So heizt 2015 eine ordentliche Schippe Stoner Rock den Kessel der Höllenlok ordentlich ein und zieht sich wie ein roter Faden durch das ganze Album. Glam-Appeal der Marke Cinderella haben dagegen "Hollywood Girl" und "Girl Like You" mit auf den Weg bekommen - übrigens nicht die einzigen Tracks, in denen es um Mädels geht, die einem spielend leicht den Kopf verdrehen. "Rock Forever" ist dann eine typische Biker-Nummer und lässt als solche kein einziges Klischee außen vor. Wo wir schon beim Thema sind: mit "Born To Be Wild" ist auch noch eine Coverversion DER Zweiradhymne schlechthin mit im Gepäck, die allerdings mit etlichen Kubikzentimeter mehr Hubraum aufgemotzt wurde als das 69er Original.

Die volle Blues-Breitseite liefert schließlich "Mr. Jones", wo Slidegitarren auf richtig dicken Groove treffen, ehe der Song in seiner zweiten Hälfte Geschwindigkeit aufnimmt. Eine Rezeptur, nach dem auch weitere Nummern, wie "Thunderstorm" gebraut wurden und die sich auf die einfache Formel Melodie + Blues + Groove = Devil's Train 2015 herunter brechen lässt. Dazu kommen noch Herzblut, eine satte Produktion und die spielerische Klasse der Akteure, was II trotz aller Einflüsse aus vergangener Zeit am Ende dennoch nicht retro klingen lässt, sondern vielmehr zeitlos. Apropos zeitlos: das Finale bildet eine weitere, bravurös gemeisterte Coverversion, nämlich die des "Immigrant Song" der eingangs schon erwähnten Led Zeppelin. Ein starker Ausklang für ein starkes zweites Album! Da freut man sich jetzt bereits auf Nr. III.

Dagger

5 von 6 Punkten

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