3 Headbänga online
24.08.2016 Agent Fresco
24.08.2016 Ghost Bath
08.09.2016 Anaal Nathrak
09.09.2016 Kyle Gass Band
16.09.2016 Destruction
21.09.2016 Dynamite
22.09.2016 Heaven Shall Burn
MinReviews (9802)
MinNavigation
MinKommentare
MinArtikel des Tages
Review:
Profane Omen

Interview:
Withering Surface

Live-Bericht:
Necrophagist

Video:
Lazarus A.D.
MinRSS RSS
MinAtom Atom
MinIn eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Review

CDs von Liv Kristine kaufenDiesen Artikel per E-Mail versendenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Liv Kristine - Vervain

Liv Kristine - Vervain
Stil: Gothic Pop
VÖ: 24. Oktober 2014
Zeit: 45:50
Label: Napalm Records
Homepage: www.livkristine.de
MySpace: www.myspace.com/livkristinepage

buy, mail, print

Also, Tatenlosigkeit kann man ihr bestimmt nicht unterstellen, der guten Frau Krull-Espenaes - da ist war sie doch erst mit Leaves' Eyes auf Promotion für Symphonies Of The Night zu erleben, da geht sie derzeit schon wieder auf Tournee mit ihren Kolleginnen Anneke van Giersbergen und Kari Rueslatten und firmiert da als The Sirens, und als ob das nicht genug wäre, serviert sie uns auch noch ihre fünfte Solo-Scheibe. Das schauen wir uns doch gerne an, und vom Opener "My Wilderness" ab ist klar, dass wir eine etwas andere Gangart erleben als die eher poppigen Ausflüge, die man auf Skintight vorfinden konnte.

Das ist feiner, opulent inszenierter Gothic Rock, sehr melodisch und eingängig, aber immer mit einfallsreichen Melodien und schöner Atmosphäre. Schon Song Nummero zwei, "Love Decay", liefert dann das Highlight der Scheibe: unzweifelhaft in den 80ern verwurzelt, wie man das ja auch bei Atrocity bisweilen konstatieren darf, kommt dieses Stück als Duett mit End Of Green-Fronter Michelle Darkness als schmachtendem Blutsauger daher und nimmt sofort mit elegischem, düsterem Duktus und herausragendem Refrain gefangen. Auch der Titeltrack weiß zu gefallen, und bei "Stronghold Of Angels" holt sich die gute Liv erneut Unterstützung ans Mikro, dieses Mal von niemand anderer als Doro herself, die mit ihrem durchaus rauen Organ einen spannenden Kontrapunkt zur klaren Stimme der Lady Kristine setzt, was sich allerdings zu einem überzeugenden Ganzen zusammenfügt.

Auch wenn die ganz großen Kracher im weiteren Verlauf dann fehlen, bietet die Scheibe dennoch einen gelungenen Beitrag zum female fronted-Kanon, bei dem sich die Spreu ja langsam vom Weizen trennt.

0 KommentareHolgi

4 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews

© www.heavyhardes.de