10 Headbänga online
19.10.2019 Knorkator
19.10.2019 Catcallas
25.10.2019 Jane
01.11.2019 Joey DeMaio
08.11.2019 Annihilator
09.11.2019 Stormbringer Thrash Inferno 23
Reviews (10066)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Tiles

Interview:
Phantom-X

Live-Bericht:
Metal Assault IV

Video:
Black Label Society
RSS RSS
Atom Atom
In eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Review

CDs von Eyevory kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Eyevory - A Symponic Night Of Prog Rock (DVD)

Eyevory - A Symponic Night Of Prog Rock (DVD)
Stil: Prog Rock
VÖ: 25. Mai 2014
Zeit: ca. 95 Min
Label: Artist Station Records
Homepage: www.eyevorymusic.com

buy, mail, print

Die deutschen Prog Rocker von Eyevory schaffen das Kunststück, ambitionierte Rockmusik abzuliefern, ohne dass die verkopft oder sperrig wirkt (und vor allem ohne die 26-Minuten-Soli auskommt, wegen derer sich der Drache in der sehr lustigen Geschichte vom Ritter, der Prinzessin und den verschiedenen Metal-Stilrichtungen ja vor Langeweile umbringt). Nein, Eyevory kredenzen stets eingängige, aber anspruchsvolle Klänge, die durch zweistimmigen Frauengesang gekrönt werden und durch den Querflöten-Einsatz auch immer eine kleinen Folk-Einschlag haben.

Schon 2013 belohnten sich die beiden Herren und Damen dann gewissermaßen selbst mit einem Konzert im Bremer Schlachthof, bei dem sie sich durch ein eigens zusammengestelltes, komplettes Sinfonie-Orchester - das nach dem Debut der Kombo benannte 25köpfige Euphobia Orchestra - begleiten ließen. Zu Gehör gebracht werden in dieser Kombination insgesamt dreizehn Stücke, die beweisen, dass Rock und Klassik-Orchester bestens zusammenpassen können, ohne aufgesetzt oder nur als banaler Effekt zu wirken. Die meistens aus der Feder von Chefin Jana Frank (Gesang und Bass) stammenden Songs wie "Sacrifice", "Monster" oder "On My Way To Bliss" glänzen allesamt durch unentrinnbare Hooks, feine Melodien und eindrucksvolles Gitarrenspiel von David Merz. Die Damen Frank und Kaja Fischer (ihres Zeichens auch Querflötistin) ergänzen ihre ausdrucksreichen Stimmen durch zweistimmige Einlagen und veredeln den Sound somit in einer Manier, die für eine Live-Atmosphäre nur noch als bemerkenswert gelten darf.

Obwohl das Konzert professionell aufgezeichnet wurde, mangelte es an finanzieller Ausstattung für Post-Produktion und Veröffentlichung - aber da verfiel man auf die gleiche Idee wie die Macher des "Papa": wie der Stromberg-Film verdankt auch dieses Werk seine Existenz dem crowdfunding, im Rahmen dessen die Eyevory-Fans stolze 9000 EUR auftrieben. Abgerundet werden die rund 90 Minuten Konzert von einer Dokumentation und einer Slideshow. Sehr fein!

Holgi

5 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews

© www.heavyhardes.de