10 Headbänga online
21.06.2018 Black Inhale
22.06.2018 Cripper
01.07.2018 Exodus
02.07.2018 Wolves In The Throne Room
05.07.2018 Crowbar
07.07.2018 Thy Art Is Murder
Reviews (9979)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Oliver Weers

Interview:
Primal Fear

Live-Bericht:
Jon Oliva's Pain

Video:
Klabautamann
RSS RSS
Atom Atom
In eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Review

CDs von Racer Cafe kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Racer Cafe - Racer Cafe (EP)

Racer Cafe - Racer Cafe (EP)
Stil: Progressive Rock
VÖ: 09. Juni 2014
Zeit: 19:29
Label: Red Cat Records
Homepage: www.racercafeband.com

buy, mail, print

Racer Cafe nennt sich ein im letzten Jahr aus der Taufe gehobenes Bandprojekt der beiden italienischen Ausnahmegitarristen Giacomo Castellano und Gianni Rojatti. Vom Bandnamen sollte man sich allerdings nicht täuschen lassen. Denn Racer Cafe hat nichts mit Motorrädern oder Biker Rock zu tun. Stattdessen bekommt man es hier mit ausgeklügeltem, progressivem Gitarrenrock bzw. Metal zu tun, der allen Freunden von filigraner und stilistisch breit gefächerter Saitenakrobatik ein helles Funkeln in die Augen zaubern könnte. Die Sache hat nur einen Haken: Racer Cafe ist bis dato ein rein instrumentales Unterfangen!

Es liegt daher auf der Hand, dass der Focus auf der virtuosen Arbeit der beiden Hauptdarsteller Castellano und Rojatti liegt, die sich bislang als Musiklehrer, Produzenten und Session-Musiker auch über ihre Heimat hinaus in Fachkreisen einen Namen machen konnten. Die beiden ersten Stücke "Cafe Indiano" und "Artifackt" gleichen einem Feuerwerk an progressiver Riffarbeit, hauen dabei ganz schön deftig auf den Putz, lassen aber ein eingängiges, wiederkehrendes Motiv vermissen, das einen gesungenen Refrain ersetzten könnte. Einen Tick mehr Eingängigkeit findet man schließlich im experimentellen "Sagatava", ehe die Italiener mit "The Core" dann tatsächlich eine kleine, fast schon balladeske Perle aus dem Hut zaubern.

Nach vier Titeln ist dann auch schon Schluss und das ist vielleicht auch ganz gut so. Denn viel länger würde manch ein Hörer ein rein instrumentales Werk wohl nicht akzeptieren. Dass es dieser EP an Potential nicht mangelt, lässt sich kaum diskutieren. Wenn es die Band künftig aber auf ein größeres Publikum als "nur" auf einen kleinen Kreis an Liebhabern abgesehen hat, wird man um einen Sänger wohl nicht herum kommen.

Dagger

3 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews

© www.heavyhardes.de