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Sinister - The Post-Apocalyptic Servant

Sinister - The Post-Apocalyptic Servant
Stil: Death Metal
VÖ: 23. Mai 2014
Zeit: CD1 44:57 - CD2 13:33
Label: Massacre Records
Homepage: www.sinister-hailthebeast.com
MySpace: www.myspace.com/sinisterwingsofdeath

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Mit ihrem mittlerweile elfen Langeisen melden sich Sinister, eine der dienstältesten Todesjünger unseres Kontinents, zurück an die Front. The Post-Apocalyptic Servant zeigt die Niederländer einmal mehr in Topform. Höllisch schnell, technisch präzise und abartig brutal presst ein jeder der zehn neuen Stücke den geneigten Hörer (mit nicht zu leugnendem Hang zur auditiven Selbstverstümmelung) fest in seinen Sessel. Das sind Sinister, wie man sie nicht anders kennt. Wann immer dann tatsächlich einmal die Geschwindigkeit herausgenommen wird, münden die Songs in wuchtige Rhythmen und derart unheilvolle Riffs, dass einen glatt das ungute Gefühl beschleicht, die Herren meinen es wirklich ernst mit Titeln wie "The Art Of Skin Decoration" oder "The Burden Of Mayhem". Das Album erzählt übrigens die mehr als nur sinistre Geschichte einer Welt nach der Apokalypse, in der mutierte Menschen nichts sind als Sklaven perverser Dämonen. Eben das Holz, aus dem Death Metal üblicher Weise geschnitzt sein muss.

Hier blitzt ein abgefahrenes Solo auf, dort schneiden sich thrashige Riffs tief durch die Gedärme oder wird der abgrundtiefe Gutturalgesang von Fronter Adrie Kloosterwaard von einigen gesprochenen Versen unterbrochen. "The Science Of Prophecy" oder "The Saviour" beispielsweise offenbaren eingängige Melodien gleich beim ersten Durchlauf. Ansonsten regiert der erbarmungslose Dampfhammer, der den mehrmaligen Konsum unumgänglich macht, wenn man denn alle Details des Albums erkennen möchte. Diesem fehlt am Ende vielleicht ein Song, der das Zeug zum Genre-Klassiker hat. Höllisch, aber eben auch ein wenig vorhersehbar!

Neben der regulären CD erscheint The Post-Apocalyptic Servant als Dopple-CD im DigiPack. Disc zwei enthält dabei Coverversionen von Morbid Angel ("Fall From Grace"), Paradise Lost ("Deadly Inner Sense") und Agent Steel ("Unstoppable Force), sowie ein Musikvideo zum Opener "The Science Of Prophecy".

Dagger

5 von 6 Punkten

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