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Aeons Confer - Symphonies Of Saturnus

Aeons Confer - Symphonies Of Saturnus
Stil: Symphonic Dark Metal
VÖ: 05. Oktober 2013
Zeit: 79:08
Label: Eigenproduktion
Homepage: www.aeonsconfer.com
MySpace: www.myspace.com/aeonsconfer

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Mit Symphonies Of Saturnus veröffentlichen die 1997 gegründeten Aeons Confer ihr erstes Full-Length-Album. Diesem Langeisen sind zwei EPs anno 2003 sowie 2004 voraus gegangen. Nun, neuen Jahre später, ist es also nun soweit, die Symphonien des Saturn erblicken in Eigenregie das Licht der Welt.
Die Hamburger um- bzw. beschreiben ihren Stil selbst als Modern Symphonic Dark Metal, was man auch so stehen lassen kann. Vielleicht weniger Dark als vielmehr Death, aber das ist wie immer Ansichtssache. Bei diesem Album handelt es sich um ein Konzeptalbum, welches einen Protagonisten zum Inhalt hat, der sich "durch die Befolgung der saturnischen Prinzipien transformiert und auf eine Reise voller Dunkelheit und Dystopie begibt". Das klingt jetzt zugegeben ein klein wenig abgespaced, umschreibt aber das Klangbild von Aeons Confer recht gut. Denn die fünf Jungs vermengen auf ihrem Debut so ziemlich alles an Metal-Spielarten, was ihnen in die Quere kommt. Heraus kommt dabei ein recht eigenwilliger Bastard, den es erst einmal zu erkunden gilt. Blastparts enden abrupt in spacigen Klängen, ruhige Momente werden gnadenlos niedergeknüppelt, aggressive Growls werden vehement durch klaren, kraftvollen Klargesang beiseite geschoben. Ein Break jagt das andere, Soundwände werden Stein um Stein aufgeschichtet und dann zum Einsturz gebracht, untermalt von diversen Samples und elektronischen Spielereien. Nein, leicht machen es Aeons Confer dem Hörer beileibe nicht. Symphonies Of Saturnus ist ein extrem vielschichtiges Album geworden, das zu durchdringen schon so einiges an Zeit in Anspruch nimmt, und zwar nicht nur aufgrund der sehr langen Gesamtspielzeit des Rundlings. Man wird schier überfahren aufgrund der zahlreichen Soundspuren, die über einen hinweg fegen. Definitiv kein Album zum mal eben nebenbei hören, es fordert die komplette Aufmerksamkeit ein, denn so manche Passagen klingen anfänglich etwas wirr, entfalten sich aber von Mal zu Mal mehr.
Zudem ist das Album sehr druckvoll produziert, vielleicht sogar etwas überproduziert, denn die (fast) permanenten Double-Bass-Drums klingen auf Dauer arg klinisch... andererseits unterstreicht dies jedoch den apokalyptischen Sound der Hamburger.

Ray

5 von 6 Punkten

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