12 Headbänga online
21.12.2017 Bonfire
21.12.2017 Dirkschneider
22.12.2017 Bonfire
22.12.2017 Stahlzeit - Tribute To Rammstein
26.12.2017 Metallic X-mas Mit Destruction
29.12.2017 Der Fluch des Drachen
04.01.2018 Septicflesh
MinReviews (9934)
MinNavigation
MinKommentare
MinArtikel des Tages
Review:
Killswitch Engage

Interview:
Dreamland

Live-Bericht:
Iron Maiden

Video:
Dragonforce
MinRSS RSS
MinAtom Atom
MinIn eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Review

CDs von Delirium Tremens kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Delirium Tremens - Read My Fist

Delirium Tremens - Read My Fist
Stil: Thrash Metal
VÖ: 11. April 2014
Zeit: 41:30
Label: Iron Shield Records
Homepage: www.delirium-tremens.de

buy, mail, print

Aus dem schönen Bamberg in Franken erreicht mich das dritte Machwerk von Delirium Tremens. Es ist schon eine ganze Weile her, als ich die Jungs das letzte (und eigentlich auch das erste) Mal gesehen habe, das war in Feucht (das muss so um 2001 gewesen sein) bei Nürnberg, damals als Opener für Soul Demise. Kann mich noch gut an den sehr unterhaltsamen Auftritt erinnern. Nun, das ist zugegeben schon eine ganze Weile her, entsprechend gespannt war ich, als das erste Mal Read My Fist durch meine Gehörgänge rauschte.
Meine Erinnerungen wurden nicht enttäuscht. Read My Fist ist eine feine Thrash-Scheiblette geworden, die an die ganz alten Tage, als dieser Stil erst aufkam, erinnert, ohne jedoch altbacken zu wirken. Bewusst wird hier auch auf die Bezeichnung "Retro" verzichtet, denn das dritte Album der Bamberger wirkt frisch und unverbraucht. Halt richtig schön Old-School. Dabei sprechen Titel wie "We'll Be Drunk Forever" oder "Thrash Or Be Thrashed" eine klare Sprache. Wobei mich die kurzen, hohen Schreie bei letztgenanntem Song durchaus an die alten Destruction erinnern. Fast scheint es, als ob die Jungs bewusst die Vergangenheit des Thrash und hier und da einen Wink in Richtung vergangener Tage mit einbauen, denn der Titelsong klingt durchaus nach gaaaaanz alten Metallica, und auch die Textpassage "I am Lord Phantom" scheint ein Wink in diese Richtung zu sein... Aber vielleicht interpretiere ich da auch zuviel hinein.
Fakt ist allerdings, dass die Scheibe ziemlich Laune macht, hier wird schöner Thrash Metal mit einer gehörigen Portion Punk und leichten, dreckigen Rock'n'Roll-Anleihen vermengt, der frisch und frei von der Leber weg runtergerotzt wird. So wie es sein soll. Keine Schnörkel, kein Firlefanz, einfache Songstrukturen, schnelles Stakkato-Riffing, Refrains, die man gut und gerne noch mit 2,5 Promille mitträllern kann. Da kann die Party ja steigen.

0 KommentareRay

5 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews
Nächstes Review: Skogen - I Döden
Vorheriges Review: Avatar (SWE) - Hail The Apocalypse

© www.heavyhardes.de