12 Headbänga online
01.07.2019 Zz Top
05.07.2019 Bon Jovi
03.08.2019 Slayer (busfahrt Von München)
23.08.2019 Metallica
01.10.2019 Alice Cooper
11.10.2019 The Sisters Of Mercy
Reviews (10050)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Redemption

Interview:
Moonlight Agony

Live-Bericht:
Nachtgeschrei

Video:
Suffocation
RSS RSS
Atom Atom
In eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Review

CDs von Hecate Enthroned kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Hecate Enthroned - Virulent Rapture

Hecate Enthroned - Virulent Rapture
Stil: Black Metal
VÖ: 31. Januar 2014
Zeit: 55:35
Label: Crank Records
Homepage: -
MySpace: www.myspace.com/wearehecateenthroned

buy, mail, print

Mit ihrem orchestralen Black Metal mussten sich Hecate Enthroned des öfteren den Vorwurf gefallen lassen, ein Plagiat ihrer Landsleute Cradle Of Filth zu sein. Gerade in den Anfangstagen war das wohl hauptsächlich den recht ähnlichen Gesangslinien beider Bands geschuldet. 2014, satte neuen Jahre nach dem letzten Lebenszeichen Redimus, erkennt man zwar noch immer eine gewisse Verwandtschaft zu COF, doch ist diese ehe oberflächlich - ein Vetter dritten Grades vielleicht.

Natürlich ist eine finstere Atmosphäre auch weiterhin ein Markenzeichen von Hecate Enthroned, der Synthesizer wird oft und gerne eingesetzt, er ergießt sich aber nicht in überzeichneter Romantik oder Bombast. Nein, die elf Songs werden zumeist mit ordentlich Schmackes durch die Membrane gefeuert. Neuzugang Elliot Beaver sorgt mit seinem Wechsel zwischen hohen Screams und tiefen Death-Growls für zusätzlich Spannung und die Geschwindigkeit wird immer wieder herausgenommen für kurze Interludien vom Synthesizer oder mal von der Akustikgitarre. Im stürmischen Titelsong ist es dagegen Sarah Jezebel Deva, die mit ihrer unverkennbaren Stimme die Lücke zwischen den Tempopassagen füllt und somit nebenbei einen Gruß von oben genanntem Vetter übermittelt, mit dem sie jahrelang gegangen ist. Das hymnische "Life" und "Of Witchery And The Blood Moon" sind dann tatsächlich etwas 'ruhiger' geraten. "Immateria", ein Instrumentalstück von der Akustikgitarre, gestattet eine letzte Verschnaufpause vor dem stürmischen Finale mit "Paths Of Silence".

Summa summarum ist Virulant Rapture ein ordentliches Comeback geworden, das sich sicher nicht beim ersten oder zweiten Durchlauf gänzlich erschließen lässt. Davon abgesehen kann man aber nicht bestreiten, dass es dem Album an Höhepunkten fehlt und an Liedern, die sich mit den Genrehighlights messen können.

Dagger

4 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews
Nächstes Review: Kuolemanlaakso - Tulijoutsen
Vorheriges Review: Blacklands - A New Dawn

© www.heavyhardes.de