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U.G.F. - Underground Grove Front

U.G.F. - Underground Grove Front
Stil: Hardcore
VÖ: 17. Januar 2014
Zeit: 34:13
Label: Refused Records
Homepage: www.groovefront.com

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U.G.F., die Underground Groove Front, haben sich wahrlich einen gar treffenden Namen ausgesucht. Es ist schon eine ganze Zeit lang her, seit ich das letzte Mal von den Jungs gehört bzw. gesehen habe... das war noch auf den 2008er Walpurgis Metal Days, wo sie für reichlich Unterhaltungswert sorgten. Wenn man bedenkt, dass es die U.G.F. schon seit 1998 gibt und dass es sich bei dem selbstbetitelten Album erst um das zweite vollständige Album handelt, könnte man glatt auf falsche Gedanken kommen. Doch die Jungs der deutsch-österreichischen Kooperation sind noch in reichlich anderen Bands unterwegs, so dass es sich bei dieser Spielwiese wohl eher um ein kleines Nebenprodukt handeln müsste.
Wie dem auch sei, Nomen est Omen, wie es doch so schön heißt. Wo Groove druff steht, ist auch Groove drin. So einfach ist das manchmal. Kommt der Opener "A Lost Cause" anfänglich noch eher verhalten daher, nimmt er recht schnell Fahrt auf und bügelt mal kurzerhand im flotten Uptempo alles nieder. Etwas gemächlicher lässt es da schon "Homebound" angehen, der zwar einerseits ordentlich brettert, aber irgendwie noch nicht richtig zünden will. Das ändert sich dann jedoch schlagartig bei "Groove Up Your Life", hier ist der Name Programm. Eine fette Mischung aus Hardcore und treibendem Groove, der mich ein ums andere Mal an Pro-Pain erinnert. Überhaupt kann man sich die Untergrund Groove Front als einen Bastard aus den genannten Amis und Sick Of It All vorstellen. Doch zurück zur Musik. Nachdem die Groove-Keule gar ordentlich geschwungen wurde, wird es doomig. Bei "Betonkrieg", dem einzigen deutschsprachigen Songs auf dem Album, werden die Gitarren und das Tempo einige Etagen tiefer gelegt. Langsam bahnt sich der Song seinen Weg... bis er vom flotten "Shame" einfach beiseite gewischt wird. "The Great Deceiver" verbreitet eine leichte Endzeitstimmung, bevor mit dem wieder flotteren "Same Shit Different Ways" zum Endspurt angesetzt wird.
Wer auf eine Mischung aus Hardcore, Doom und Thrash steht, macht mit U.G.F. nichts verkehrt. Einzig die doch arg kurze Spielzeit muss bemängelt werden, knapp über einer halben Stunde (incl. Bonus Track!!!) ist dann doch etwas kurz.

Ray

5 von 6 Punkten

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