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Glorior Belli - Gators Rumble, Chaos Unfurls

Glorior Belli - Gators Rumble, Chaos Unfurls
Stil: Black / Stoner Metal
VÖ: 01. November 2013
Zeit: 43:45
Label: Agonia Records
Homepage: gloriorbelli.luxferous.com
MySpace: www.myspace.com/gloriorbelli

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Die französische Band Glorior Belli kann es sich in großen Lettern auf ihr Banner schreiben, wieder etwas frischen Wind in den Black Metal gebracht zu haben. So etwas ist unserer Tage wirklich kein Leichtes. Schließlich war ja schon so ziemlich alles da, alles bis auf eben das, was uns dieses zum Duo geschrumpfte Gespann serviert. Man könnte sagen, Glorior Belli ist der Missing Link zwischen fiesem Black Metal und staubtrockenem Stoner Rock. Genau genommen spielt in den Sound der Ausnahmemusiker, der auf ihrem fünften Longplayer erneut verfeinert wurde, aber noch einiges mehr hinein, nämlich Doom, Blues und sogar Southern Rock! Wie, das kann nicht funktionieren? Denkste! Das funktioniert sogar ausgezeichnet!

Glorior Belli nehmen all die Erde, all den Dreck und Groove sowie die melodischen Gitarrensoli aus Blues und Stoner Rock und verpassen ihnen eine beklemmende Atmosphäre samt äußerst garstig gekrächzten Vocals, verpackt in einen rohen, aber druckvollen Sound. Gelegentlich gehen auch komplett die Schwarzwurzeln mit den Musikern durch, was in rasend schnellen, ruppigen Exzessen mündet, so etwa in "Wolves At My Door" oder "I Asked For Wine, He Gave Me Blood". Die stärksten Momente erlebt Gators Rumble, Chaos Unfurls aber dann, wenn Glorior Belli die goldene Mitte zwischen den Extremen finden. Besonders gut gelungen ist dieser Spagat in "The South Will Always Know My Name" und "Le Blackout Blues", die beide mit trägen, richtig boshaften Black-Metal-Riffs beginnen, dann allmählich von ausgiebigen Gitarrensoli durchzogen werden und schließlich mit Spaß am Spiel einfach drauf los rocken. Für Gänsehaut pur sorgt dagegen das fast schon gruselige "Blackwoods Bayou", dessen Melodie ein wenig an den Horrorstreifen 28 Days Later erinnert. "Blackpower Roars" und "From One Rebel To Another" sind dagegen eher legere Groover mit ganz viel Stoneranteil.

Es fehlt dem Album vielleicht noch der ganz große Kracher, dafür gibt's durchgehend gutes Material. Für den Innovationsfaktor erhält die Band ohnehin einen Extrapunkt!

Dagger

5 von 6 Punkten

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