8 Headbänga online
07.08.2020 Lustfinger
13.08.2020 Nekrovault
15.08.2020 Heathcliff
20.08.2020 Mulberry Sky
22.08.2020 Ausverkauft! Karg
03.09.2020 Sündenklang
Reviews (10156)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Salem

Interview:
L.Minygwal

Live-Bericht:
Bang Your Head!!!

Video:
Skid Row
RSS RSS
Atom Atom
In eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Review

CDs von Ingrimm kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Ingrimm - Henkt Ihn!

Ingrimm - Henkt Ihn!
Stil: Mittelalter
VÖ: 07. Februar 2014
Zeit: 40:06
Label: Trollzorn
Homepage: www.ingrimm.com

buy, mail, print

Vier Jahre sind eine lange Zeit... so lange hat es nun gedauert, ehe man neues musikalisches Kraftfutter der Regensburger Ingrimm zu hören bekommt. Es hat sich so einiges getan im Bandumfeld. Zum einen ist man vom Label Black Bards Entertainment nun zu Trollzorn gewechselt, zum anderen hat man die Position am Mikro mit Rene seit 2012 neu besetzt.
Ihrer Marschrichtung ist das Sextett jedoch treu geblieben, und so erfreuen sie uns anno 2014 erneut mit einer heftigen Mischung aus Mittelalter und Heavy Metal. Wobei wir hier es nicht mit dem x-ten Aufguss der Zaubersprüche aus Merseburg zu tun bekommen, Ingrimm haben hiermit rein gar nichts zu tun. Vielmehr wird die Grundessenz knackiger Metal mit mittelalterlichem Instrumentarium wie Dudelsack, Drehleier und seit neuestem auch mit Violine "aufgepeppt". "Asche Auf Mein Haupt" beginnt zum Beispiel mit einer ruhigen Drehleiermelodie, die Drums setzen druckvoll ein und dann nimmt der Song mal eben ordentlich Geschwindigkeit auf. Auch ihr Gespür für eingängige Melodieführung haben Ingrimm nicht verloren, denn auch wenn manche Songs mit leicht progressiven Parts ("Fühl Dich Frei") überraschen, spätestens beim Refrain holt man den Hörer mit der eingebauten Melodie wieder ab und zieht ihn siegessicher auf seine Seite. Wie man Ingrimm kennt, beziehen sich die Texte neben nachdenklicheren Themen ("Sanduhr") durchaus auch auf aktuelles Geschehen ("Schwarzes Gold"), und bekommen dadurch zusätzliche Tiefe. Mit dem sehr gefühlvollen, ja melancholisch angehauchten "Engel" wird der Silberling abgerundet. Dieser Song bietet eine ausgewogene Mischung aus Heavyness und Gefühl, hier kann man sich treiben lassen, dieser Song berührt.
War ich anfänglich zugegebenermaßen noch etwas skeptisch ob des neuen Sängers, da der frühere Sänger Stephan "Fenris" Zandt über eine sehr charakteristische Stimme verfügt(e), so hat mich der Rundling nach dem ersten Durchlauf überzeugt.

Ray

5 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews

© www.heavyhardes.de