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Lurid Trace - Final Progression

Lurid Trace - Final Progression
Stil: Thrash Metal
VÖ: 2004
Zeit: 41:05
Label: Eigenproduktion
Homepage: www.lurid-trace.com
MySpace: www.myspace.com/luridtrace

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Thrash Metal der alten Schule spielen die Ingolstädter Lurid Trace und haben es damit schon ins Vorprogramm von Benediction und Overkill geschafft. Das lässt aufhorchen und zeigt, dass die Jungs etwas von ihrem Handwerk verstehen müssen.

Mit dem Opener "Twisted Truth" geht es auch gleich richtig zur Sache und die Erinnerung an den 80ger Jahre Bay Area Thrash werden wach. Die Mixtur aus Geschwindigkeit, Melodie und Aggression erinnert stellenweise an alte Anthrax oder Megadeth Scheiben und driftet hier und da aber auch in Hardcore Gefilde ab. Generell findet man auf Final Progression einige Einflüsse, die nicht dem reinen Thrashmetal zuzuordnen sind. So sorgen die düsteren, progressiven Momente in "Cascading Spirit" oder das im melodischen Todesstahl verwurzelte "Debauchery Squad" für hochgezogene Augenbrauen. Das ist wirklich erfrischend und sorglos vorgetragene Kost, von der sich manch andere Band eine Scheibe oder zwei abschneiden könnte. Auch die Abrissbirne "My Own Blood" gehört zur Kategorie "gut gemacht": schnelle Rifffolgen, ein nettes Break und dann wieder mit Vollgas weiter. Hier merkt man, dass die Jungs Spaß an ihrer Musik haben. Den einzigen Anlass zu Kritik bietet Frontröhre David. Obwohl seine Stimme gut zur Mucke passt und er auf der Scheibe mehrmals seine Vielfältigkeit unter Beweis stellt, scheint er manchmal aber auch nicht so recht zu wissen, was er den jetzt eigentlich will. Hier wäre noch eine gute Portion Potential, die aufgedeckt werden will. Pluspunkte gibt es dann wieder für die gute Produktion des Silberlings: die Songs haben den notwendigen Dampf und blasen die Lauscherchen schön frei.

Nach knapp 40 Minuten hat der Spaß ein Ende. Knappe 40 Minuten mal räudigen, mal aggressiven Thrash, der auf einem ansprechenden Niveau präsentiert wird und über die Homepage der Band erstanden werden kann. Gebt den Jungs eine Chance, denn die haben sie sich mit Final Progression wahrlich verdient... und die fünf Euro sind gut angelegt.

JR

4 von 6 Punkten

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