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Frequency Drift - Over

Frequency Drift - Over
Stil: Progressive
VÖ: 14. Februar 2014
Zeit: 73:02
Label: Gentle Art Of Music
Homepage: www.frequencydrift.com

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Was macht der einigermaßen ratlose Rezensent mit einer Platte wie Over von der Combo Frequency Drift. Er belässt es ehrlicherweise bei dem Zusatz "Ohne Wertung".
Zunächst: mit Metal hat das Ganze nix, bis auf den zeitweise dezenten Einsatz elektrischer Gitarren, am Hut (die früheren Alben der Gruppe können dagegen noch eher in den Bereich Progressive Metal eingeordnet werden). Mit Harfe, Cello, Violine, Marimba, Duclar (man lernt nie aus: eine Art Mix aus Klarinette und Duduk), Tin Whistle, Gemshorn und Wavedrum versucht die achtköpfige Combo aus Bayreuth, Einflüsse von Pink Floyd, Tori Amos und New/Old Wave in stimmungsvolle Klangaufbauten umzusetzen, was ihnen auch gelingt.
Sphärisch getragene Stücke wie "Saggitarius A", "Adrift" und "Wanderer" (ein schönes Lied! vgl. etwa Led Zeppelins "The Ocean") bestimmen die Scheibe, wobei über allem die elfengleichen Stimmen von Isa Fallenbacher und Agathe Labus thronen; hierbei wird also auch für Abwechslung gesorgt. Kunstwerke für und in sich sind zweifelsohne die beiden mit Überlänge und instrumentaler Diversität aufwartenden Epen "Suspended" und "Memory". Die Band selbst nennt ihren Stil Cinematic Prog, wobei im Begriff die großflächige Anlage der Stücke einerseits, die zum Prinzip erhobene Experimentierfreudigkeit andererseits zusammenfallen. Emotionen werden dabei groß geschrieben, welche die zumeist äußerst ruhig arrangierten Stücke verblüffend gut zu transportieren wissen - nicht nur durch die von hauchzarter Fragilität zu intensivem Selbstbewusstsein driftenden Gesangslinien, sondern auch in der jeweilig stimmigen Auswahl der Instrumente für die einzelnen Songs. Diverse Gastauftritte runden das Ganze noch ab.
Alle Floydianer oder auch Freunde von Bands wie Blackmore's Night oder Renaissance-bzw. Filmmusikfreaks sollten Over ein Ohr leihen. Hervorragend eingespielt und eine extrem dichte Atmosphäre erzeugend ist die Scheibe allemal.

Fuxx

Ohne Wertung

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