13 Headbänga online
01.07.2019 Zz Top
05.07.2019 Bon Jovi
03.08.2019 Slayer (busfahrt Von München)
23.08.2019 Metallica
01.10.2019 Alice Cooper
11.10.2019 The Sisters Of Mercy
Reviews (10050)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Green Carnation

Interview:
Apocalyptica

Live-Bericht:
Illdisposed

Video:
Discreation
RSS RSS
Atom Atom
In eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Review

CDs von King Fear kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

King Fear - Frostbite

King Fear - Frostbite
Stil: Black Metal
VÖ: 27. September 2013
Zeit: 33:37
Label: Quality Steel Records
Homepage: -

buy, mail, print

Nach der selbstbetitelten EP reichen King Fear nun ihren ersten Langspieler Frostbite nach und separieren sich damit vom Club der notorischen Temposünder innerhalb ihrer Zunft. Natürlich wissen auch King Fear, wie man ordentlich Gas gibt - das haben sie auf der EP schon demonstriert - nun bevorzugt man aber doch das Spiel in etwas gedrosselter Geschwindigkeit und eskortiert seine unterkühlten Riffs dafür mit etwas Rock'n'Roll hier und ein wenig Death Metal dort. Das passt schließlich gut zum inhaltlichen Konzept von Frostbite, das sich mit der alpinen Bergwelt und dem menschlichen Drang, selbst den höchsten Gipfel zu bezwingen, befasst. So ein Berg hat es ja auch nicht sonderlich eilig. Der Boandlkramer ist dort oben allgegenwärtig und hat man einmal einen falschen Schritt getan, dann heißt es unweigerlich: Rock'n'Roll!

Musikalische Inspiration für diese Bergtour dürften King Fear vorzugsweise bei skandinavischen Kollegen wie Satyricon gefunden haben. Die Instrumentierung ist, ganz im Sinne des Black Metals, minimalistisch, aber eben doch effizient. Die Hamburger zeigen sowohl in langsameren, dafür aber umso bedrohlicher wirkenden Arrangements ("Death Zone", "Frostbite"), als auch in rasend schnellen ("Immortalized") und hymnischen Liedern ("Re-Conquering The Useless") ein gutes Händchen für unterhaltendes Songwriting. Die ganz großen Momente erlebt man auf Frostbite zwar nicht, dafür aber durchgehend gelungenen Black Metal. Die Spielzeit ist mit 33 Minuten nur etwas kurz geraten. Dafür machen die ansprechende Gestaltung von Cover und Booklet mit vielen Fotomotiven aus dem winterlichen Hochgebirge das Album auch optisch interessant.

Dagger

4 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews
Nächstes Review: Corvus Corax - Gimlie
Vorheriges Review: Black Spiders - This Savage Land

© www.heavyhardes.de