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Luciferion - The Apostate

Luciferion - The Apostate
Stil: Death Metal
VÖ: 01. September 2003
Zeit: 58:27
Label: Listenable Records
Homepage: www.luciferion.com

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Hier handelt es sich um das zweite Full-Length Album der Schweden Luciferion. Gegründet 1993, hat man nach einem Demo bereits in 1994 das Debut "Demonication" im damals noch relativ unbekannten Fredman Studio eingezimmert. Leider liegt mir dieses nicht vor, kann also nicht sagen, ob Luciferion ihrem Stil treu geblieben sind oder nicht. Jedenfalls wurde es danach recht still um diese Band (ich zumindest habe bis heute noch nie was von ihr gehört). Zwischenzeitlich haben sich ein paar der Mitglieder anderweitig ihre Brötchen verdient, wobei hier Michael Nicklasson wohl der bekannteste sein dürfte, zupft der Gitarrist doch bei Dark Tranquillity den Viersaiter.
Sei's drum, hier wird ne Mischung aus Death und Black geboten. Allerdings mehr schlecht als recht. Los geht's mit einem aufgrund der Länge nervigen Intro, dass meinen Daumen immer wieder Richtung Skip-Taste auf der Fernbedienung zucken lässt. Aber da muss man durch. Der Opener und Titelsong beginnt zwar recht vielversprechend, kann aber über die Zeit das Niveau nicht halten. Irgendwie scheint die Band unschlüssig, ob man nun eher Richtung Death oder doch mehr Richtung Black marschieren soll. Zu allem "Unglück" wird das ganze noch von einem Keyboard untermalt, das irgendwie uninspiriert und einfach nur störend wirkt. Da kommen mir immer wieder Dimmu Borgir in den Sinn, nur dass die den Einsatz der Keys beherrschen.
Gleich der zweite Song ist in sechs Teile aufgeteilt, unterbrochen durch Passagen, die an Filmausschnitte erinnern. Dadurch wirkt er irgendwie künstlich in die Länge gezogen. Jedoch haben die ersten fünf Songs durchaus auch lichte Momente, die einen aufhorchen lassen und spontanes Auspacken der Luftgitarre zur Folge haben. Leider sind diese Momente jedoch nicht so oft wie erhofft.
Zu allem Überfluß ist Song Nr.6 ein Cover des absoluten Göttersongs "Circle Of The Tyrants". Sorry Guys, aber so eine grottenschlechte Keller-Demo-Version hab ich ja noch nie gehört. Würde ich den Song nicht in- und auswendig kennen, würde ich ratlos vor diesem Soundbrei stehen und nicht mal ansatzweise was verstehen.
Aber ab da geht es schlagartig und steil bergauf. Die Songs 7 bis 11 sind anscheinend älteren Datums, zumindest tragen sie die Bezeichnung "The Demon of 1994". Und da wurde noch richtig geiler Death Metal geprügelt. Jawolllllll. So muss das klingen, Jungs. Hier wird gnadenlos die Old-School-Death-Keule ausgepackt und auf die 12 gedroschen, dass es eine wahre Freude ist. Geht doch! Warum nicht gleich so??? Songs von diesem Kaliber stehen der Band auf alle Fälle besser zu Gesicht als dieses Black/Death-Gemisch.
Würde man diese CD zweiteilen, würde der erste Teil (Song 1 - 6) ne 2 bekommen während der Rest (Songs 7 - 11) ne glatte 4 bekommen würde. Bleibt also unterm Strich ne 3.

Ray

4 von 6 Punkten

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