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Lostprophets - Start Something

Lostprophets - Start Something
Stil: Nu Metal
VÖ: 02. Februar 2004
Zeit: 59:35
Label: Sony Music
Homepage: www.lostprophets.com

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Wenn man ein CD in den Player schiebt und einem nach mehreren Durchläufen die Worte fehlen, ist der Rundling entweder so schlecht, dass man das Bewußtsein verloren hat oder er ist so genial, dass man nicht weiß, wie man seine Begeisterung in Worte fassen soll. "Start Something" gehört definiv in Kathegorie zwei! Ich weiß immer noch nicht wie ich das beschreiben soll, was die Jungs aus Wales einem hier vorsetzen?!? Die ganze Choose als Nu Rock/Metal oder gar als Punkrock zu bezeichnen wäre nämlich viel zu einfach und würde der Band nicht gerecht werden, denn diese Schubladen sprengen sie in Sekunden in tausend Teile.

Aber fangen wir mal vorne an:
Der Opener "We Still Kill The Old Way" ist ein cooler Indepentent Nu-Metal Punk Rocker, der einem gleich zeigt, wo der Hammer hängt, denn es wird gerockt bis die Fetzen fliegen. Meine tolle Stilumschreibung zeigt aber sofort, dass man LP nicht mit Blink 182, Limp Bizkit oder ähnlichem vergleichen kann, denn dafür sind LP zu vielseitig. Zwar gehts im selben Stil mit "To Hell We Ride" weiter, aber schon der dritter Song, der Ohrwurm "Last Train Home" ist etwas besinnlicher und zeigt die Band in einem ganz anderen Licht. Es treten immer wieder ruhigere Nuancen auf, nur um dann im nächsten Song wieder zu explodieren. Eine Band die mir beim Hören der CD immer wieder in den Kopf schießt, sind Faith No More. Zwar sind LP viel moderner und eingängiger, aber die Verschachtlung des Songs kommt nah an Mike Pattons alte Truppe ran, nie voraussehbare Songstrukturen und Abwechslung in jedem Song.
Man könnte meine oben angefangene Liste jetzt noch bis Song 13 "Away", ein sehr sphärischer und langer Song, fortsetzen, aber ich würde den Freunden von modernem abwechslungsreichen Rock einfach empfehlen sich "Start Something" mal zu Gemüte zu führen - geht schneller, bevor ich hier noch zig Sätze vor mich hinsabbel und eh keiner weiß, was der Dichter damit sagen will.

Das zweite Album der Lostprophets ist auf jeden Fall sein Geld wert, denn hier wurden Songs auf Silikon gebannt, die sowohl rockig aggressiv als auch ruhig gefühlvoll sind, und es sich lohnt ihnen seine Zeit zu widmen. Mit "Start Something" bekommt man eine gute Stunde beste Unterhaltung und ich lehne mich jetzt mal ein wenig aus dem Fenster, indem ich behaupte, dass nicht viele Bands diesen Werk im Jahr 2004 noch toppen werden.

Thorsten

6 von 6 Punkten

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