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Gypsy Chief Goliath - New Machines Of The Night

Gypsy Chief Goliath - New Machines Of The Night
Stil: Stoner Metal
VÖ: 08. Oktober 2013
Zeit: 45:39
Label: Pitchblack Records
Homepage: www.gypsychiefgoliath.com
MySpace: www.myspace.com/gypsychiefgoliath

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New Machines Of the Night, das zweite Album der kanadischen Band Gypsy Chief Goliath, überrollt uns förmlich mit seiner tonnenschweren Mixtur aus Stoner, Sludge und Doom inklusive gelegentlicher Seitensprünge hin zu 70er Rock und Blues. Manche sprechen daher auch von einer Heavy Blues-Band, was sicherlich nicht ganz von der Hand zu weisen ist. Reichhaltig sind sie definitiv, die stilistischen Einflüsse, die auf New Machines Of The Night verwurstet werden, was das Material nicht immer gerade leicht verdaulich macht. Dennoch bilden alle Songs eine unerschütterliche Einheit und man hat das Gefühl, das muss alles ganz genau so klingen. Die mörderisch tiefen Riffgewitter von drei Gitarren, die Soli und die stark präsente Mundharmonika verschmelzen mit Al 'The Jeti' Bones markantem, kehligem Reibeisen ebenso vortrefflich, wie mit seiner klaren Sangesstimme. Dabei stechen besonders das fiese "Are You Pulling Through", dann die fast schon fröhliche Party-/Mitgröl-/Saufnummer "St. Covens Tavern" und der unwiderstehliche Groover "Fought For Death" hervor. In "Dirt Meets Rust" und "Got No Soul" wähnt man sich dann aufgrund der starken Bluesnote in den US-amerikanischen Südstaaten. Schließlich gaukelt "The White Owl" dank unerwartet harmonischem Auftakt mitsamt Pianospiel eine Ballade vor. Aber denkste! Mit Gefühlsduselei hat der Chief mal eben rein gar nichts am Hut. So gerät auch diese Nummer zu einer richtig deftigen Slow-Mo-Walze, die den Hörer wie in Trance zur Luftgitarre greifen lässt, wenn erst einmal das mehrstimmige Solo erklingt. Keine Frage, Gyspy Chief Goliath ist ein interessanter Geheimtipp für alle, die auf behäbigen, raubeinigen Metal stehen. Auch wenn ein durchschlagender Hit noch etwas auf sich warten lässt, so sind Ausfälle auf diesem Zweitling nicht zu finden, dafür aber allerhand richtig coole Songs.

Dagger

4 von 6 Punkten

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