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Degradead - The Monster Within

Degradead - The Monster Within
Stil: Melodic Death Metal
VÖ: 13. September 2013
Zeit: 40:56
Label: Metalville
Homepage: www.degradead.com
MySpace: www.myspace.com/degradead

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Degradead waren bei mir bisher in der gehobenen Mittelklasse angesiedelt, was Kapellen betraf, die dem Göteborg-Sound huldigen. Nichts Weltbewegendes, aber solide und verlässlich, so in etwas könnte man meinen Eindruck des bisherigen Schaffens der Band beschreiben. Allerdings ist das 2011er Album irgendwie an mir vorüber gegangen und da hatte es wohl einige Änderungen am Gesamtsound gegeben, was allgemein eher skeptisch beurteilt wurde. Nun ist es mir zwar nicht sonderlich wichtig, was andere Leute so sagen, aber solch generelle Kritik macht dann doch hellhörig und vor allem nervös-neugierig auf neues Futter.

Dieses liegt nun in Form von The Monster Within vor. Leider trügt der Titel, denn ein Monster-Album ist selbiges beileibe nicht geworden. Wenn ich die älteren Scheiben ganz grob in eine Ecke mit Bands wie In Flames oder Children Of Bodom stecken würde, wären beim aktuellen Output eher eine Kapellen wie Soilwork oder Scar Symmetry als Richtungsangabe zu nennen. Ganz böse Zeitgenossen würden sogar einen nicht zu leugnenden Bullet For My Valentine-Touch anführen, aber ich will ja nicht als böse abgestempelt werden. Was das neue Werk vor allem von den älteren Scheiben unterscheidet, ist mit zwei Worten zusammenzufassen: Kalkül und Kommerz. Die Stücke sind deutlich auf Radio-Tauglichkeit getrimmt und haben im Vergleich zu früher deutlich an Biss verloren. Es sind immer noch schlüssige Stücke mit teilweise tollen Melodien, aber doch sehr auf eine möglichst breite Zielgruppe zugeschnitten. Da werden sie leider recht schnell etwas gesichtslos, es fehlt den Tracks das Besondere, das sie von anderen Liedern dieser Couleur abhebt.

Technisch gibt es wie immer überhaupt nichts auszusetzen, der Rundling ist außerordentlich sauber eingespielt und produziert. Selbst die von mir bei vielen anderen Gruppen so oft gescholtenen klaren Vocals sind hier recht brauchbar ausgefallen, auch wenn sie für meinen Geschmack viel zu oft eingesetzt werden. Was sich aber als ein ziemlicher Stimmungstöter erweist, sind die zu Hauf eingesetzten Chöre, die man nur dann "butterweich" nennen dürfte, wenn besagtes Stück Butter mindestens die komplette Spieldauer dieser CD der prallen Sonne Mexikos ausgesetzt war. Der Engländer würde dazu "cheesy" sagen, im Teutonischen fällt mir da leider kein entsprechender Begriff ein.

Nein, die Entwicklung, welche die Band genommen hat, gefällt mir nicht. Zu poliert und glattgebügelt ist das Material, zu wenig Ecken und Kanten lassen sich noch im Sound von Degradead finden. Massenkompatibel ja, erinnerungswürdig nein. Nicht mein Ding...

0 KommentareHannes

3 von 6 Punkten

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