14 Headbänga online
07.08.2020 Lustfinger
13.08.2020 Nekrovault
15.08.2020 Heathcliff
20.08.2020 Mulberry Sky
22.08.2020 Ausverkauft! Karg
03.09.2020 Sündenklang
Reviews (10157)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Scumpies

Interview:
Paganize

Live-Bericht:
AC/DC

Video:
Napalm Death
RSS RSS
Atom Atom
In eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Review

CDs von Kemilon kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Kemilon - Twisted Storm

Kemilon - Twisted Storm
Stil: Progressive Power Metal
VÖ: 10. April 2012
Zeit: 46:09
Label: Maple Metal Records
Homepage: -

buy, mail, print

Eine weitere Band unter Vertrag bei Maple Metal Records ist Kemilon. Kanadischer progressiver Power Metal mit stark melodischem Einschlag. Das vorliegende Album nennt sich Twisted Storm und ist das Debüt der Band. Das Fazit vorwegnehmend kann ich sagen, es gibt keine großen Überraschungen, dafür gutgemachte Hausmannskost.

Beim Durchhören hatte ich den Eindruck, dass Kamelot sich mit Edguy und Falconer getroffen haben und gemeinsam nach Kanada gegangen sind, um dort unter neuem Namen weiterzumachen. Allerdings kommt die Qualität der Songs dann doch nicht an die genannten Bands.

Die musischen Wurzeln von Kemilon sind deutlich zu erkennen, aber die Kanadier aus Montreal bemühen sich darum, Eigenständigkeit in ihre Songs einzubauen. Es gelingt ihnen nicht immer, dafür sind gerade Songs wie "Night Shades" dann doch zu nahe an den Vorbildern, aber es gibt auch Songs, bei denen eher ersichtlich wird, was Kemilon als eigenständige Band auf die Beine bringen kann. "Sons Of Lies" gehört zu diesen Songs, bei denen auch die progressiven Elemente stärker zum Vorschein kommen, deren sich die Band mitunter auch bedient, um sich etwas abzuheben vom Gros der Power Metal-Fraktion.

Twisted Storm zeigt einige Stärken wie Abwechslung, wohlklingenden Gesang und gutes Songwriting. Aber es legt auch offen, an welchen Stellen die Band noch nachlegen muss: Mehr Eigenständigkeit, weniger stilistische Mixturen, auch eine Reduktion bei den Synthies käme ganz gut.

Als Debüt gut, aber auch nicht mehr. Die Scheibe ist bei mir kein Dauerbrenner geworden. Fans von progressivem Power Metal sollten dennoch ein Ohr riskieren.

Sophos

4 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews

© www.heavyhardes.de