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Majesty - Thunder Rider

Majesty - Thunder Rider
Stil: Heavy Metal
VÖ: 04. Januar 2013
Zeit: 54:37
Label: NoiseArt Records
Homepage: www.majesty-metal.de
MySpace: www.myspace.com/majestytruemetal

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Ich sitze gerade im Auto in Richtung Geiselwind, wo im Rahmen des German Metal Attack unter anderem die Band Majesty im Vorprogramm von Grave Digger zu sehen ist. Zur Einstimmung läuft das brandneue Werk Thunder Rider, das leider mit etwas Verspätung zur Rezension eingetroffen ist. Dieses nunmehr sechste Studio-Album Majestys (den kleinen Exkurs als Metalforce mit eingerechnet) zaubert mir ein breites Grinsen ins Gesicht.

Denn das Opus strotzt nur so vor lauter Pathos und Metal-Klischees, hält also kompromisslos ein, was bereits das Cover-Artwork beim ersten Anblick versprochen hat. Aber das muss bei einer Band, die sich im Dunstkreis zwischen Manowar und Hammerfall bewegt, ja auch genau so sein! Mit gemäßigtem Härtegrad bohren und sägen sich alle zehn Nummern innerhalb kürzester Zeit ins Gedächtnis - die meisten Refrains kann man sogar bereits beim ersten Hören problemlos mitsingen. Zu den Highlights zählen neben dem Titelsong, der zugleich als Opener funktioniert, die mitreißende Seemannshymne "Warlords Of The Sea", der freundlich dahertrillernde Konzertanwärter "Make Some Noise" und natürlich das flotte "Metalliator", das sich durch seinen Titel im Grunde ja selbst erklärt. Lediglich die Ballade "Asteria" ist vielleicht doch zu viel der Ergriffenheit. Dafür kommt's zum Ende noch einmal richtig dick, und zwar mit der feinen "Rebellion Of Steel" und ihren herrlichen Gitarrenläufen. Den Vogel schießen Majesty aber mit ihrer finalen "Metal Union" ab, die uns im Grunde nichts anderes erzählt als Judas Priests "United" oder Overkills "In Union We Stand". Eben eine Ode an den Heavy Metal und seine Fans, für deren Ohrwurm-Refrain eine ganze Reihe von Musikerkollegen aus den Bands Wizard, Primal Fear, Kissin' Dynamite, Ross The Boss, Paragon und Crystal Viper verpflichtet wurden.

Für Freunde des traditionellen Schwermetalls also ein gefundenes Fressen. Der Einstieg in die deutschen Albumcharts auf Platz 55 spricht dabei für sich.

Dagger

5 von 6 Punkten

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