6 Headbänga online
10.12.2022 Emil Bulls
11.12.2022 Serious Black
11.12.2022 Helloween
12.12.2022 Finntroll
13.12.2022 Billy Talent
15.12.2022 Molly Hatchet
Reviews (10364)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Pungent Stench

Interview:
69 Chambers

Live-Bericht:
Saxon

Video:
Accept
RSS RSS
Atom Atom
 

Review

CDs von Emergency Gate kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Emergency Gate - YOU!

Emergency Gate - YOU!
Stil: Modern Metal
VÖ: 25. Januar 2013
Zeit: 45:58
Label: GoldenCore Records
Homepage: www.emergency-gate.com

buy, mail, print

Kinder, wie die Zeit vergeht! Satte vier Jahre sind seit meinem ersten Emergency-Gate-Kontakt namens Rewake schon wieder verstrichen! Ehe man sich versieht, stellen die bayerischen Modern Met'ler im jungen Jahr 2013 ihren vierten Longplayer, kurz YOU! getauft, zur Rezension. Modern Metal - im Falle Emergency Gate heißt so nach wie vor eine (auch produktionstechnisch) zeitgemäße Mixtur aus Core und sehr viel Melodie, bei der ein omnipräsenter Synthesizer gleichermaßen Pop und Pepp ins Spiel bringt. Frontmann / Sänger Matthias Kupka glänzt bei dieser Gratwanderung wie gewohnt durch stimmliche Vielfalt zwischen harschen Shouts, hohen Screams und melancholischem Klargesang. Alles zusammen ergibt dann schließlich Emergency Gate, wie man sie in den letzten Jahren kennen und lieben gelernt hat.

Der vierte Streich beginnt so dann bombastisch und mit einem fetten Moshpart, ehe Hooks und Beatdown den Metalcore einleiten. Ohne die typisch melodisch-eingängigen Refrains kommt jedoch kein Stück aus, so auch nicht der Opener "Mindfuck", der auch schon für den Album-Trailer herhalten musste. Im weiteren Verlauf der Scheibe drängt sich allmählich der Eindruck einer Durchdringung auf, von core-lastigeren Nummern hin zu mehr Metal. So macht "Moshpit" im vorderen Drittel seinem Namen alle Ehre und wartet mit jeder Menge Groove und Shouts auf. Gerade während der zweiten Hälfte stellen sich aber mehr und mehr melodische Momente und ein Überhang an Klargesang ein, wie es dann etwa bei "Regret" und "Back From The Grave" der Fall ist. Jeden einzelnen der zwölf Songs an dieser Stelle zu sezieren würde aber sicherlich zu weit führen und wohl auch die Spannung nehmen. Nur soviel sei gesagt: YOU! hat allerhand zu bieten, aber vor allem ein delikates Songwriting, das Fans der unterschiedlichsten Lager vereinen dürfte.

Dagger

5 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews
Nächstes Review: Sammal - Sammal
Vorheriges Review: Dreamshade - The Gift Of Life

© www.heavyhardes.de