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Maiden United - Across The Seventh Sea

Maiden United - Across The Seventh Sea
Stil: Akustic Metal
VÖ: 28. September 2012
Zeit: 50:59
Label: Eigenproduktion
Homepage: www.maidenunited.com

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Tribute-Alben sind an sich nichts Besonderes mehr, so gut wie jeder Kapelle wurde schon mal so ein Ding gewidmet. Die Zahl der Maiden-Huldigungen lässt sich schon fast nicht mehr feststellen, insofern könnte auch dieses Album hier eines von vielen sein. Ist es aber nicht, diese Scheibe ist etwas Besonderes, denn sie enthält rein akustische Versionen klassischen Maiden-Liedgutes.

Das hier verwendete Material deckt die früheren Jahre der Briten ab, angefangen mit "Prowler" vom Debüt und geht bis zur Seventh Son Of A Seventh Son, die mit drei Songs vertreten ist. Über das Originalmaterial muss ich an dieser Stelle wohl nichts mehr schreiben, kommen wir also gleich zu den Neuauflagen. Diese sind vor allem eines: ruhig. Gut, bei einer Akustik-CD war das an sich auch zu erwarten, aber wer hat denn gesagt, dass akustisch gleichzusetzen mit lahmarschig wäre? Nur selten nehmen die Stücke Fahrt auf, fast immer plätschern sie vor sich hin. Dabei tut es den Songs auch nicht gut, dass sie sehr oft mit einem arg jammernden Unterton intoniert werden, so kommt neben der erwähnten Lahmarschigkeit auch noch pathetische Wehleidigkeit dazu. Das ist nicht gefühlvoll, das ist weinerlich. Ein paar wenige Stellen zeigen, dass es auch anders ginge, so beispielsweise der Anfang von "Prowler", aber diese Momente sind rar gesät.

Bei einer rein akustisch eingespielten Scheibe kommt dem Sänger noch wesentlich mehr Bedeutung zu als bei mit Stromgitarren unterlegten Tracks und hier hat Damian Wilson (Threshold, Ayreon) einen schweren Stand. Nicht, dass er nicht singen könnte, so weit würde ich nicht gehen. Aber im Vergleich zum großen Bruce stinkt er leider doch gewaltig ab. Herr Wilson erweist sich in allen Belangen unterlegen, seiner Stimme fehlt die Kraft, das Volumen, der Umfang, die Präsenz und die Variabilität des Originals, eigentlich jammert er fast durchgehend. Der Rest der Truppe weiß dagegen durchweg zu überzeugen und kann die Stücke angemessen ins neue Soundgewand kleiden. Auch klanglich gibt es am Rundling nichts zu meckern und der Umfang ist überzeugend ausgefallen.

Hilft aber alles nix, bei mir rangiert das Werk irgendwo zwischen stinklangweilig und nervend. Ein paar interessante Ansätze helfen da auch nicht wirklich, die Wertung zu retten und so wende ich mich lieber weniger einschläfernden Dingen zu.

Hannes

1 von 6 Punkten

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